Teilstationäre Pflege

Teilstationäre Pflege umfasst Leistungen der Tages- oder Nachtpflege. Sie kann die häusliche Pflege ergänzen, wenn diese nicht in ausreichendem Umfang möglich ist.

Einen Anspruch auf teilstationäre Leistungen haben Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 (§ 41 SGB XI). Die Pflegekasse trägt die Kosten für die Tages- oder Nachtpflege nur in zugelassenen Einrichtungen, mit denen sie einen Versorgungsvertrag abgeschlossen hat. Dabei werden die Aufwendungen für die Pflege, die soziale Betreuung, medizinische Behandlungspflege in der Einrichtung und die Fahrtkosten übernommen. Die Leistungen der teilstationären Pflege können mit den Geldleistungen und/oder Sachleistungen der ambulanten Pflege kombiniert werden. Eine Anrechnung auf die kombinierten Leistungen erfolgt nicht.

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 können den monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro für Leistungen der Tages- oder Nachtpflege verwenden.

Zur Beschäftigung von zusätzlichem Personal für die Betreuung und Aktivierung können stationäre Einrichtungen (Pflegeheime, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen) mit den Pflegekassen eine Vereinbarung über einen leistungsgerechten Vergütungszuschlag treffen (§ 85 Absatz 8 SGB XI).

> Zu den aktuellen Leistungen der Pflegeversicherung

Regelungen für Westfalen-Lippe

Rahmenvertrag zur Tagespflege in NRW
In Kraft seit 01.12.06

Ergänzungsvereinbarung zum Rahmenvertrag zur Tagespflege

Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität und die Qualitätssicherung in der teilstationären Pflege (Tagespflege)
Stand: 28.02.13

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Vordrucke/Anträge der Landesverbände der Pflegekassen für teilstationäre Pflegeeinrichtungen

Strukturerhebungsbogen

Kalkulationsvorlage (Gemeinsamer Nachweis nach § 85 Absatz 3 SGB XI für teilstationäre Pflegeeinrichtungen in NRW)
Stand: 01.02.17

Muster Vergütungsvereinbarung

Anlage Fahrdienstregelung zur Vergütungsvereinbarung

Muster Versorgungsvertrag Tagespflege

Erklärung zur Altenpflegeausbildungsvergütung

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Beschäftigung zusätzlicher Betreuungskräfte

Unabhängig von den Pflegesätzen für die vollstationäre Vergütung, zahlt die Pflegekasse einen gesonderten Vergütungszuschlag für eine zusätzliche Betreuung und Aktivierung aller Bewohner, die sie unabhängig vom Pflegegrad enthalten (§ 43b SGB XI).

Zur Beschäftigung von zusätzlichem Personal für die Betreuung und Aktivierung können stationäre Einrichtungen (Pflegeheime, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen) mit den Pflegekassen eine Vereinbarung über einen leistungsgerechten Vergütungszuschlag treffen (§ 85 Absatz 8 SGB XI). Diese zusätzlichen Leistungen können alle Heimbewohner und Pflegegäste in Anspruch nehmen. Aufgaben und Qualifikationen zusätzlicher Betreuungskräfte regelt die Richtlinie zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen (Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes). Danach sollen die zusätzlichen Helfer in Kooperation und Absprache mit den Pflegekräften die Betreuungs- und Lebensqualität von Heimbewohnern verbessern, indem sie ihnen mehr Zuwendung entgegenbringen, mehr Austausch mit anderen Menschen und mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen.

Ein Gutachten des Instituts für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES Institut) im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes zeigt, dass zusätzliche Betreuer in Pflegeheimen sich bewährt haben. Sie entlasten Pflegekräfte und schenken den Pflegebedürftigen mehr Lebensqualität.

Betreuungskräfte-Richtlinien
Richtlinien nach § 53c SGB XI zur Qualifiktation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in stationären Pflegeeinrichtungen vom 19.08.08 in der Fassung vom 23.11.16

Leistungsbeschreibung

Kalkulationsschema Vergütungszuschläge
Kalkulationsschema für Vergütungszuschläge nach § 87b SGB XI

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Bundesweit gültige Rahmenverträge und Empfehlungen

Inhalt und Abgrenzung der notwendigen Leistungen von den Zusatzleistungen legen die Vertragspartner auf Landesebene in Rahmenverträgen fest. Eine Konkretisierung der Inhalte der Rahmenverträge zur teilstationären Pflege findet sich in den Bundesrahmenempfehlungen teilstationäre Pflege (Stand: 25. November 1996). Sie werden von den Vertragspartnern auf Bundesebene formuliert.

Bundesrahmenempfehlung teilstationäre Pflege
Gemeinsame Empfehlung gemäß § 75 Abs. 6 SGB XI zum Inhalt der Rahmenverträge nach § 75 Abs 1 SGB XI zur teilstationären Pflege (Tages- und Nachtpflege), Stand: 25.11.96

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