Datenaustausch

Leistungen der Pflegeversicherung

Die an der Pflegeversorgung teilnehmenden Leistungserbringer sind gesetzlich dazu verpflichtet, für die Abrechnung maschinell verwertbare oder maschinenlesbare Datenträger zu verwenden. Die Umsetzung des Datenaustauschs ist im § 105 SGB XI geregelt. Grundsätze zur Form und dem Inhalt des elektronischen Abrechnungsverfahrens sowie Einzelheiten zum Datenaustausch im Bereich Pflege sind in der “Einvernehmlichen Festlegung” und den technischen Anlagen zu finden.

Einvernehmliche Festlegung über Form und Inhalt der Abrechnungsunterlagen sowie Einzelheiten des Datenträgeraustausches
Stand: 28.02.02

Antworten auf Fragen zum elektronischen Abrechnungsverfahren mit den gesetzlichen Pflegekassen bieten ein aktuelles Informationsblatt des GKV-Spitzenverbandes. Es hilft bei der Suche nach einem passenden Abrechnungsweg und dient als Leitfaden beim Einstieg in das elektronische Abrechnungsverfahren.

Information zum elektronischen Abrechnungsverfahren mit den gesetzlichen Pflegekassen
Stand: 13.11.14

Häusliche Krankenpflege

Einzelheiten zur Form und dem Inhalt des Abrechnungsverfahrens für die häusliche Krankenpflege regeln die Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 302 SGB V.

Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 302 Abs. 2 SGB V über Form und Inhalt des Abrechnungsverfahrens mit "Sonstigen Leistungserbringern" sowie mit Hebammen und Entbindungspflegern
Stand: 20.11.06

Merkblatt
zum Datenaustausch zwischen den Sonstigen Leistungserbringern und den gesetzlichen Krankenkassen nach § 302 SGB V

Darüber hinaus gelten für das elektronische Abrechnungsverfahren mit den Krankenkassen die Inhalte der technischen Anlagen.

Weitere Informationen zum Datenaustausch

Die Richtlinien für den Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen regeln die Kommunikation per Datenfernübertragung zwischen den Kranken- und Pflegekassen, den Leistungserbringern und anderen Organiosationen. Außerdem enthalten die Richtlinien detaillierte Informationen zum Krankenkassenkommunikationssystem (KKS), einem Standardverfahren zum Datenaustausch von Arbeitgebern und Leistungserbringern mit der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Abteilung IT-Systemfragen/Telematik des GKV-Spitzenverbandes arbeitet mit Unterstützung der Informationstechnischen Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung (ITSG) und der Technischen Arbeitsgruppe an der Weiterentwicklung der Richtlinien.

Richtlinien für den Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen
Stand: 15.12.11

Weitere Informationen sind im Datenaustauschportal des GKV-Spitzenverbandes zu finden.

Beantragung eines Institutionskennzeichens (IK)

Das Institutionskennzeichen (IK) ist eine bundeseinheitliche Identifizierungsnummer für den Datenverkehr mit den Trägern der Sozialversicherungen. Das Kennzeichen ist auch Voraussetzung für die Teilnahme am elektronischen Abrechnungsverfahren. Leistungsanbieter müssen das IK bei der Sammel- und Verteilstelle IK (SVI) der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen (ARGE·IK) schriftlich beantragen.

Antragsformular
Erfassungsbeleg für den Antrag auf ein Institutionskennzeichen

Merkblatt
Merkblatt über die Vergabe von Institutionskennzeichen und die Verwendung der gespeicherten Daten

Mehr Informationen zum Institutionskennzeichen