Landesbasisfallwerte

Der Landesbasisfallwert ist ein landesweit einheitlicher Preis für Klinikleistungen – mit Ausnahme der pflegerischen Leistungen auf bettenführenden Stationen. Er wird jedes Jahr von den Landesverbänden der Krankenkassen und den Landeskrankenhausgesellschaften verhandelt.

In 13 der 16 deutschen Bundesländer sind die Landesbasisfallwerte des Jahres 2020 verhandelt. Lediglich in Bremen steht das Ergebnis aufgrund einer Schiedsstellenverhandlung noch aus. In Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ist die Genehmigung des Landesbasisfallwertes bei der Landesbehörde beantragt. Auf Basis der vorhandenen Aufstellung steigen die Landesbasisfallwerte im Mittel um 3,40 Prozent. Durch die Ausgliederung der Pflegepersonalkosten verringert sich in diesem Jahr das Case-Mix-Volumen. Da die Pflege seit Jahresbeginn nach dem Prinzip der Selbstkostendeckung vergütet wird, geht das Case-Mix-Volumen 2020 im Durchschnitt der vorliegenden 13 regionalen Vereinbarungen um 23,18 Prozent gegenüber 2019 zurück.

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LBFW 2020
Stand: 03.04.19

  • Landesbasisfallwerte der Vorjahre

    Die Landesbasisfallwerte 2006 bis 2019 sind im Archiv zu finden.

Hintergrund: Was sind Landesbasisfallwerte?

Seit 2010 gelten in einem Bundesland einheitliche Preise für stationäre Leistungen, die sogenannten Landesbasisfallwerte (LBFW). Die Höhe des LBFW verhandeln die Landesverbände der Krankenkassen und die Landeskrankenhausgesellschaften jedes Jahr auf Grundlage des jeweiligen Bundesbasisfallwertes.