Kurzzeitpflege

Die vorübergehende Betreuung in einer vollstationären Einrichtung (Kurzzeitpflege) können pflegebedürftige Menschen in Anspruch nehmen, wenn die Pflege zu Hause zeitweise nicht oder noch nicht möglich ist.

Einen Anspruch auf Kurzzeitpflege haben Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5. Die Pflegekasse übernimmt entsprechende Kosten in Höhe von 1.612 Euro für maximal acht Wochen im Kalenderjahr. Dieser Betrag kann um bis zu 1.612 Euro aus nicht verbrauchten Mitteln der Verhinderungspflege erhöht werden. Der Erhöhungsbetrag steht dann für die Verhinderungspflege nicht mehr zur Verfügung.

Pflegebedürftige im Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag von monatlich bis zu 125 Euro für die Leistungen der Kurzzeitpflege verwenden.

Zur Beschäftigung von zusätzlichem Personal für die Betreuung und Aktivierung können stationäre Einrichtungen (Pflegeheime, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen) mit den Pflegekassen eine Vereinbarung über einen leistungsgerechten Vergütungszuschlag treffen (§ 85 Absatz 8 SGB XI).

> Zu den aktuellen Leistungen der Pflegeversicherung

> Zu den Leistungen der Pflegeversicherung bis 31.12.2016 (PDF)

> Zu den bundesweit gültigen Regelungen in der Kurzzeitpflege

 

AKTUELLE INFORMATIONEN

Regelungen und Empfehlungen der Kranken- und Pflegekassen in Thüringen anlässlich der Corona-Pandemie (COVID-19)
Stand: 20.03.2020

Erlass über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2
Stand: 20.03.2020

 

Umsetzung der Förderverfahren gemäß § 8 Abs. 6 bis 8 SGB XI für vollstationäre Pflegeeinrichtungen im Freistaat Thüringen

Mit dem zum 1. Januar 2019 in Kraft getreten Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) wurden drei Verfahren eingeführt, bei denen vollstationäre Pflegeeinrichtungen auf Antrag eine finanzielle Förderung erhalten können. Dies betrifft die:

  • Umsetzung des „13.000-Stellen-Programms“ in der Altenpflege gemäß § 8 Abs. 6 SGB XI

  • Förderung von Maßnahmen von Pflegeeinrichtungen zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf gemäß § 8 Abs. 7 SGB XI

  • Förderung der Digitalisierung in Pflegeeinrichtungen gemäß § 8 Abs. 8 SGB XI. 

Die Landesverbände der Pflegekassen in Thüringen haben sich darauf verständigt, dass diese Förderverfahren zentral, effizient und einheitlich durch eine Pflegekasse realisiert werden sollen.

Bitte senden Sie Ihre Anträge und Anfragen ausschließlich an folgende Postadresse der für die Verfahren zuständigen Pflegekasse DAK Gesundheit in Hamburg:

DAK Zentrale
Fachbereich 007860
Nagelsweg 27-31
20097 Hamburg

oder an folgende E-Mail-Adresse: service007830@dak.de. Für eine schnelle Zuordnung der Anträge ist im Betreff der jeweilige Antrag zu vermerken, z. B.  „Antrag § 8 Abs. 6 SGB XI“.

 

Allgemein

Der Rahmenvertrag zwischen den thüringischen Pflegekassen und den Vereinigungen der Leistungserbringer regelt die Bedingungen für die Erbringung von Leistungen der Pflegeversicherung.
 

Rahmenvertrag für den Freistaat Thüringen
Rahmenvertrag gemäß § 75 Abs. 1 SGB XI zur Kurzzeitpflege in der Fassung vom 01.04.96

2. Änderung zum Rahmenvertrag § 75 SGB XI
Änderung zu den Rahmenverträgen gemäß § 75 SGB XI vom 23.08.00

Muster-Versorgungsvertrag
Versorgungsvertrag gemäß § 72 SGB XI
Stand: 01.01.13

 

Antragsunterlagen auf Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI

Strukturerhebungsbogen
Stand: 02.01.19

 

Antragsunterlagen zur Pflegesatzverhandlung nach § 85 Abs. 3 SGB XI

geeint mit der LIGA der freien Wohlfahrtpflege und der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen
Spitzenverbände Thüringens

Antragsunterlagen 2019 - Kurzzeitpflege
Stand: 07.02.2020

 

Ausbildungsvergütung ab 2019

Beschluss der Pflegesatzkommission

Antragsformular (Formular AVG KZP)