Fahrkostenregelung

Was hat sich ab dem 1. Januar 2004 geändert?

Fahrten zu ambulanten Behandlungen zahlt der Versicherte selbst (Eigenverantwortung des Versicherten).

Bei Vorliegen folgender Ausnahmen kann eine Kostenübernahme durch die AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen erfolgen:

Hochfrequente Behandlung

  • Dialysebehandlung
  • onkologische Strahlen- oder Chemotherapie
  • vergleichbare Behandlung mit
    1. vorgegebenem Therapieschema und
    2. langem Behandlungszeitraum und
    3. hoher Behandlungsfrequenz und
    4. wenn die Beförderung zur Vermeidung von Schäden an Leib und Leben unerlässlich ist
    Die Punkte 1) bis 4) müssen gleichzeitig erfüllt sein.

 

Dauerhafte Mobilitätseinschränkung

  • "aG" - außergewöhnliche Gehbehinderung oder
  • "Bl" - blind oder
  • "H" - hilflos oder
  • Einstufung des Versicherten in die Pflegestufe 2 oder 3 oder
  • eine vergleichbare Beeinsträchtigung der Mobilität, welche über einen längeren Zeitraum einer ambulanten Behandlung (mindestens 6 Monate) bedarf.

Nur eines der 5 Kriterien muss erfüllt sein.

Genehmigung durch die Krankenkasse

In diesen Fällen ist bei zwingender medizinischer Notwendigkeit eine Übernahme der Fahrkosten zur ambulanten Behandlung durch die Krankenkasse möglich.
Eine Genehmigung ist grundsätzlich vor Antritt der Fahrt von der Krankenkasse einzuholen.

Weitere Informationen und Antragsformulare