Landesgesetze und -verträge

Krankenhausplanung in Thüringen

Die Sicherstellung der Krankenhausversorgung als öffentliche Aufgabe ist im Thüringer Krankenhausgesetz (ThürKHG) geregelt. Die Kliniken des Landes sind unterteilt in regional versorgende, regional intermediär versorgende und überregional versorgende Krankenhäuser. Das Nähere regelt der 7. Thüringer Krankenhausplan. Darüber hinaus hat das Land Qualitätsvorgaben zur weiteren Verbesserung der Versorgungsqualität in einer Verordnung über Qualitäts- und Strukturanforderungen (ThürQSVO) erlassen. Sie regelt ärztliche personelle Mindestanforderungen und weitere Strukturanforderungen in den Thüringer Kliniken.

Zweiseitige Verträge und Rahmenempfehlungen über Krankenhausbehandlung

Die Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen schießen mit der Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen e.V. (LKHG) oder mit den Vereinigungen der Krankenhausträger in Thüringen gemeinsam Verträge, um sicherzustellen, dass Art und Umfang der Krankenhausbehandlung den Anforderungen des Sozialgesetzbuches entsprechen.

Vertrag über die allgemeinen Bedingungen der Krankenhausbehandlung
Vertrag gemäß § 112 Abs. 2 Nr. 1 SGB V über die allgemeinen Bedingungen der Krankenhausbehandlung (Stand: 01.10.15)