Verträge/Vereinbarungen

Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen "ARMIN"

Die Apothekerverbände und die Kassenärztlichen Vereinigungen in Sachsen und Thüringen haben gemeinsam mit der AOK PLUS zum 1. April 2014 die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen "ARMIN" gestartet. Mit dem Modellvorhaben sollen Qualität und Wirtschaftlichkeit der Arzneimittelversorgung verbessert werden. Das innovative Versorgungsangebot soll eine sichere und korrekte Einnahme der Medikamente fördern und die Therapietreue von chronisch kranken Patienten verbessern. 

Weitere Informationen zu "ARMIN" steht auf der Internetseite www.arzneimittelinitiative.de

Vertrag ARMIN
Seit 01.04.14 in Kraft

Anlage 9
Wirkstoffverordnung

Anlage 10
Medikationskatalog

Anlage 11
Medikationsmanagement

 

Rahmenvertrag Apotheken

Der Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung wird zwischen dem GKV-Spitzenverband und dem Deutschen Apothekerverband geschlossen. Er regelt die genauen Modalitäten der Arzneimittelabgabe in deutschen Apotheken.

Ab 1. Juli 2019 gilt der Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung nach § 129 Absatz 2 SGB V in der Fassung vom 1. Januar 2019 (PDF). Der GKV-Spitzenverband hat erläuternde Hinweise zur dieser Fassung des Rahmenvertrags zur Arzneimittelversorgung zusammengestellt (PDF).

Ergänzende Bestimmungen zum Entlassmanagement (PDF)
Ergänzende Bestimmungen zum Rahmenvertrag nach § 129 Abs. 2 SGB V für die Arzneimittelversorgung im Rahmen des Entlassmanagements. Die Vereinbarung gilt seit dem 1. Mai 2018. Sie kann rückwirkend für alle Entlassverordnungen angewendet werden, die ab dem 1. Oktober 2017 beliefert wurden, angewendet werden.

DAV-Vertrag Pflegehilfsmittel
Vertrag über die Versorgung der Versicherten mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln gemäß § 78 Abs. 1 i.V.m. § 40 Abs. 2 SGB XI zwischen dem Deutschen Apothekerverband e.V. (DAV) und den Spitzenverbänden der Pflegekassen. In Kraft seit 01.01.2006.

Weitere Informationen zur Versorgung mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln

 

Generikaabschlag

Hierbei handelt es sich um die Rückabwicklung der Abschläge nach § 130a Abs. 3b SGB V durch Kürzung der Apothekenrechnungen (Aufrechnung seitens der Krankenkassen).

In folgender Excel-Datei sind die strittigen PZNs aufgeführt:

Ansprüche Krankenkassen ohne Einvernehmen

Hilfstaxe

Insbesondere Krebsmedikamente wie zum Beispiel Zytostatika werden in der Apotheke häufig patientenindividuell zubereitet: Apotheker stellen unter anderem sterile Infusions- oder Injektionslösungen her und liefern diese an die Ärzte. Kassen und Apotheker haben den gesetzlichen Auftrag, sich auf Preise und Vergütungsdetails für solche Zubereitungen zu einigen.

In der sogenannten "Hilfstaxe", einer Vereinbarung zwischen dem Deutschen Apothekerverband (DAV) und dem GKV-Spitzenverband, haben beide Parteien Preise und Abschläge sowie Näheres zur Abrechnung und zur Vergütungshöhe festgelegt. 

Den vollständigen Vertrag über die Preisbildung für Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen (§§ 4 und 5 der Arzneimittelpreisverordnung) finden Sie auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbandes.