Mammografie-Sreening ab 2016 mit neuem Merkblatt und neuer Einladung

Foto: Mammografie-Screening

(16.11.15) Frauen zwischen 50 und 69 Jahren erhalten ab Anfang 2016 ein neues Merkblatt zum Mammographie-Screening. Diesen Beschluss fasste der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) in Berlin. Die neue Version soll den Frauen umfassendere und verständlichere Informationen zum Nutzen und Schaden der Untersuchung zur Verfügung stellen. Überarbeitet wurden auch die Hinweise zum Umgang mit personenbezogenen Daten, dem Widerspruchsrecht sowie zum organisatorischen Rahmen der Untersuchung, die im Rahmen der Früherkennung von Krebs stattfindet. Gleichzeitig hat das Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQWiG), das mit der Überarbeitung des Merkblatts beauftragt war, ein neues Einladungsschreiben verfasst. Es soll künftig bundesweit für die Einladungen zum Mammografie-Screening verwendet werden. 

Neuer Bestandteil des Programms: ein Beratungsgespräch

Erstmals enthält das Einladungsschreiben Hinweise zur Umsetzung des Rechts auf ein persönliches Aufklärungsgespräch, wie es im Februar 2013 mit dem Patientenrechtegesetz verankert wurde. Termine für diese ärztliche Beratung im Rahmen des Programms werden telefonisch vergeben. Um sich organisatorisch vorzubereiten, haben die Zentralen Stellen und die Screening-Einrichtungen noch einige Monate Zeit: Der Beschluss zum neuen Einladungsschreiben tritt erst am 1. Juli 2016 in Kraft.

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