Coronavirus: Ausnahme-Regelungen für die Arbeit von Hebammen

(20.03.20) Aufgrund der Einschränkungen, die mit der aktuellen COVID19-Pandemie verbunden sind, sind für Hebammen vorübergehend die Möglichkeiten zur Beratung und Betreuung per Telefon oder Videotelefonat erweitert worden. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband, der Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e. V. (BfHD), der Deutsche Hebammenverband e. V. (DHV) und das Netzwerk der Geburtshäuser e. V. am 19. März verständigt. Ziel der zunächst bis zum 19. Juni befristeten Vereinbarung ist es, die Versorgung in dieser außerordentlichen Situation zu erleichtern und aufrecht zu erhalten. Gesundheitliche Risiken für die Hebammen sowie die Versicherten und ihre Kinder sollen bestmöglich vermieden werden.

Die Vereinbarung sieht unter anderem vor, dass Vorgespräche in der Schwangerschaft, die Betreuung bei Schwangerschaftsbeschwerden oder bei Wehen sowie die Betreuung im Wochenbett und in der Stillphase jetzt auch per Telefon oder per Videotelefonat durchgeführt werden können, wenn dies aufgrund der Pandemie erforderlich ist. Gruppenangebote zur Geburtsvorbereitung und Rückbildungskurse sollen über digitale Kommunikationsmedien angeboten werden können. Zu den Leistungen per Telefon oder Videotelefonat wurden auch entsprechende Abrechnungs-Möglichkeiten für die Hebammen vereinbart.

Befristete Vereinbarung über alternative Möglichkeiten zur Leistungserbringung von freiberuflich tätigen Hebammen
Stand: 19.03.2020