Arzneiverordnungs-Report

Arzneiverordnungs-Report 2017: Patentgeschützte Arzneimittel werden immer teurer

Arzneiverordnungsreport 2017 - Cover

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenkassen inklusive der Zuzahlung der Versicherten lagen 2016 bei rund 38,5 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während das Verordnungsvolumen nur um 2,1 Prozent gestiegen ist. "2016 wurden mehr, aber vor allem auch teurere Arzneimittel verordnet. Hauptursache dafür war die überproportionale Kostensteigerung bei den patentgeschützten Wirkstoffen", sagt Prof. em. Dr. med. Ulrich Schwabe, Herausgeber des Arzneiverordnungs-Reports 2017. mehr ...

 

Arzneiverordnungs-Report 2016: Arzneimittelausgaben steigen weiter an

Arzneiverordnungs-Report 2016 - Cover

Die Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben 2015 das neue Rekordniveau von 36,9 Milliarden Euro erreicht. Damit sind die Kosten in nur zwei Jahren um 4,8 Milliarden Euro gestiegen. Wie der am 26. September 2016 veröffentlichte Arzneiverordnungs-Report 2016 zeigt, ist diese Entwicklung zum größten Teil durch den Patentmarkt begründet. mehr ...

 

Arzneiverordnungs-Report 2015: Verbrauch von Medikamenten in Deutschland steigt weiter

Arzneiverordnungs-Report 2015 Cover

Die Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind im Jahr 2014 wieder stark gestiegen und haben mit 35,1 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreicht. Die Entwicklung bedeutet eine Zunahme der Kosten um 3,2 Millionen Euro beziehungsweise 9,9 Prozent gegenüber dem Jahr 2013. Diese Zahlen veröffentlichte das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in Berlin mit dem Arzneiverordnungs-Report 2015. Allein der Umsatz mit Fertigarzneimitteln ist im Jahr 2014 um 2,0 Milliarden Euro angestiegen. Kostendämpfend wirken sich Erstattungsbeträge und Rabattverträge aus. mehr ...

 

 

Arzneiverordnungs-Report 2014

Cover AVR 2014

Auch 2014 meldet die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einen Kostenanstieg der Arzneimittelausgaben. Die Mehrkosten haben sich im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent erhöht und erreichen damit ein Volumen von 32,1 Milliarden Euro. Auf der Pressekonferenz zum Arzneiverordnungs-Report 2014 kritisiert der Pharmakologe Professor Ulrich Schwabe und Herausgeber des Reports den erneuten Kostenanstieg: Eine nach wie vor überzogene Preispolitik der Arzneimittelindustrie belaste die Patienten mit überhöhten Preisen. Als positiv sei hingegen zu vermelden, dass im europäischen Vergleich neueingeführte Präparate keine nennenswerten Preisunterschiede mehr aufweisen. mehr ...

 

 

Arzneiverordnungs-Report 2013

AVR 2013 - Cover

Der Arzneiverordnungs-Report 2013 berichtet über die Entwicklung bei den Arzneimittelausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV). Danach sind im Jahr 2012 die Arzneimittelausgaben moderat um 2,6 Prozent gestiegen. Der gesetzliche Herstellerabschlag und der Preisstopp für Arzneimittel ohne Festbetrag haben einen wichtigen stabilisierenden Einfluss auf die GKV-Arzneimittelausgaben. Die Nutzenbewertung neuer Arzneimittel schreitet im zweiten Jahr nach dem Inkrafttreten des AMNOG zügig voran. Bisher hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) 48 neue Wirkstoffe bewertet, wodurch seither Einsparungen von 120 Mio. Euro erzielt wurden. mehr ...

 

 

Arzneiverordnungs-Report 2012

AVR 2012 - Cover

Die Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel sind 2011 um 3,3 Prozent gesunken. Zu dieser Entwicklung haben vor allem Arzneimittelrabattverträge und gesetzliche Sparmaßnahmen beigetragen, wie der aktuelle Arzneiverordnungs-Report (AVR) ausweist. Dennoch sehen die Herausgeber des AVR weitere Einsparpotenziale unter anderem bei patentgeschützten Wirkstoffen. Das Schwerpunkthema des AVR 2012 sind die ersten Ergebnisse der frühen Nutzenbewertung neuer Arzneimittel. mehr ...