Hygieneförderung: Kliniken haben bis 2016 knapp 225 Millionen Euro abgerufen

(27.07.17) Krankenhäuser nehmen die Finanzhilfen aus dem Hygienesonderprogramm weiterhin rege in Anspruch: 2016 verzeichnete der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) bundesweit 541 Vereinbarungen zu Hygienefachkräften und 1.282 zu hygienebeauftragten Ärzten. Diese Zahlen veröffentlichte der Verband in seinem aktuellen Bericht zum Hygienesonderprogramm. 

84 Prozent der Kliniken nutzen die Fördermittel

Demnach haben die deutschen Kliniken seit dem Start des Programms im Jahr 2013 insgesamt 224,6 Millionen Euro erhalten. In erster Linie wurden die Gelder verwendet, um Hygienepersonal einzustellen, entsprechende Positionen intern zu besetzen oder Teilzeitstellen aufzustocken; so entfielen 154,1 Millionen Euro auf den Personalaufbau. 33,2 Millionen flossen in Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen und rund 14 Millionen Euro in externe Beratung. Weitere 23,5 Millionen wurden als pauschale Zuschläge oder nicht-zweckgebundene Fördermittel vereinbart. Die Mittel verteilen sich auf 1.275 Häuser, damit hat Programm bisher 84 Prozent der anspruchsberechtigten Krankenhäuser erreicht.

Das Hygienesonderprogramm fördert Hygienemaßnahmen an Krankenhäusern bis zum Jahr 2023 im Umfang von 460 Millionen Euro. Es wurde 2013 mit Beitragsschuldengesetz verabschiedet und mit dem Krankenhausstrukturgesetz 2015 verlängert.

Zur Pressemitteilung des GKV-Sptzenverbands