GBA passt Mutterschafts-Richtlinien an

(18.06.19) Künftig wird bei Schwangeren nur noch besonderen Fällen der Urin auf Bakterien untersucht. Mit dem entsprechenden Beschluss hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Mutterschafts-Richtlinien angepasst.

Urinuntersuchung weiterhin bei besonderen Risiken möglich

Bestehen allerding bei der Schwangeren Frau auffällige Symptome, rezidivierende Harnwegsinfektionen in der Anamnese, Zustand nach Frühgeburt oder ein erhöhtes Risiko für Infektionen der ableitenden Harnwege kann der Arzt bei der Mutterschaftsvorsorge auch weiterhin eine Urinuntersuchung vornehmen.

Hintergrund des Beschlusses ist, dass das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) keine Studien zum Nutzen des Urinsediments finden konnte. Die Änderung ist am 28. Mai in Kraft getreten.

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