Zahl der Präventions- und Rehabilitationsempfehlungen nimmt zu

Bild Reha

(15.11.18) Die Zahl der Präventions- und Rehabilitationsempfehlungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Lag die Quote im Jahr 2013 noch bei 0,4 Prozent und im Berichtsjahr 2015 bei 1,1 Prozent, erfolgte für das Jahr 2017 eine nochmalige Steigerung auf 2,3 Prozent. Das geht aus der Antwort (19/5474) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/5152) der FDP-Fraktion hervorgeht. Die Empfehlungen stammen vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung oder von beauftragten Gutachtern der Pflegekasse.

Die Potenziale für Prävention und Rehabilitation sind nach Einschätzung der Bundesregierung noch nicht ausgeschöpft. Zu berücksichtigen sei jedoch, dass es derzeit nur wenig gesicherte Aussagen über die Wirksamkeit, den Nutzen und die Nachhaltigkeit rehabilitativer Maßnahmen bei älteren pflegebedürftigen Menschen gebe.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben 2017 den Angaben zufolge insgesamt rund 932.000 ambulante und stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen erbracht. Für die Deutsche Rentenversicherung Bund werden im Berichtsjahr 2017 rund 871.000 Leistungen der stationären medizinischen Rehabilitation und rund 162.000 Leistungen der ambulanten medizinischen Rehabilitation ausgewiesen.

Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, waren 2017 in Deutschland 1.142 Vorsorge- und Reha-Einrichtungen aktiv. Dort arbeiten rund 28.000 Pflegekräfte.

(Quelle: Kurzmeldungen (hib) des Deutschen Bundestages)

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