Immer mehr Ärzte kooperieren mit Pflegeheimen

(20.11.18) Immer mehr niedergelassene Ärzte gehen mit Pflegeheimen einen Kooperationsvertrag ein. Das berichtet das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Ziel dieser Verträge es, die medizinische Versorgung in Pflegeheimen zu verbessern.

Nach Angeben des Zi lag die Anzahl der Arztpraxen, die mit stationären Pflegeeinrichtungen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben, im dritten Quartal 2016 bei 737. Im vierten Quartal 2017 waren es bereits 4.317.

Mit dem Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (PpSG), sieht der Gesetzgeber auch vor, die Zusammenarbeit zwischen Pflegeeinrichtungen und Vertragsärzten verbindlicher zu gestalten. Bislang ist es den Pflegeeinrichtungen überlassen, ob sie Kooperationsverträge mit Vertragsärzten abschließen. Es ist geplant künftig zu einer Muss-Regelung werden. Zudem sollen die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) dazu verpflichtet werden, bei Vorliegen eines entsprechenden Antrags einer Pflegeeinrichtung einen Kooperationsvertrag innerhalb von drei Monaten zu vermitteln.

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