Modellvorhaben

Modellvorhaben "Integrierte Versorgung von Patienten mit diabetischem Fuß"

In Deutschland werden jährlich etwa 25.000 Amputationen aufgrund von diabetischen Folgeschäden durchgeführt. Viele dieser Amputationen hätten bei rechtzeitigem Einsetzen einer geeigneten Therapie verhindert werden können, verbunden mit einer höheren Lebensqualität für die Betroffenen. Trotz qualitätsgerechter intensiver ambulanter Versorgung lässt sich aufgrund diabetischer Folgeschäden, insbesondere bei Patienten mit diabetischem Fuß eine stationäre Krankenhausbehandlung nicht gänzlich verhindern.

Dann muss es Ziel sein, die Amputation nach Möglichkeit zu verhindern oder, wenn eine Amputation aufgrund des Schädigungsgrades nicht mehr zu vermeiden ist, den Patienten in die Lage zu versetzen auch künftig seine Selbständigkeit zu bewahren. Mit diesem Ziel haben die AOK Sachsen, die Weißeritztal-Kliniken und die Rehabilitationsklinik Bavaria Kreischa eine Vereinbarung über die Durchführung des Modellvorhabens "Integrierte Versorgung von Patienten mit diabetischem Fuß" geschlossen.

Hierbei wird die Behandlung der Patienten unter einer therapeutischen Gesamtverantwortung von der Aufnahme in das Krankenhaus an bis zur Anschlussrehabilitation in der Klinik Bavaria Kreischa koordiniert und optimiert durchgeführt. Am Ende der Rehabilitation wird gemeinsam mit dem Patienten die ambulante Nachsorge organisiert. Zur Sicherung des Therapieergebnisses finden insgesamt acht Nachuntersuchungen statt.