Über ein Drittel aller Krankenhausbehandlungen sind Operationen

Operation

(09.10.18) Rund 40 Prozent aller stationären Krankenhausbehandlungen im Jahr 2017 waren Operationen (7,1 Millionen). Die häufigste medizinische Maßnahme im Krankenhaus sind chirurgische Eingriffe, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Insgesamt wurden 18,9 Millionen Patienten behandelt.

Laut Detatis war gut die Hälfte aller operierten Patienten 60 Jahre und älter. Zu den häufigsten Eingriffen in dieser Altersgruppe zählten "andere Operationen am Darm", zum Beispiel das Lösen von Verwachsungen oder die Aufdehnung von Darmabschnitten. Danach folgt der Einsatz von Hüft-Endoprothesen sowie endoskopische Operationen an den Gallengängen.

"Andere Operationen am Darm" spielten vor allem bei den 45- bis 64-Jährigen eine große Rolle. Bei den Frauen in dieser Altersgruppe lagen die Operationen an Mittelfußknochen oder den Zehengliedern des Fußes an erster Stelle. Bei den Männern war es der Zugang zur Lendenwirbelsäule, zum Kreuzbein und zum Steißbein.

Bei Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren standen Operationen im Vordergrund, die im Zusammenhang mit Entbindungen stehen. Bei Männern dieser Altersgruppe erfolgten in erster Linie operative Eingriffe an der unteren Nasenmuschel.

Bei Kindern bis 14 Jahren gehörten das Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten Eingriffen.

Zur Pressemitteilung von Destatis