Zulassung als Heilmittelerbringer

Nur zugelassene Anbieter dürfen Heilmittelleistungen wie physikalische Therapie, Sprachtherapie, Ergotherapie oder podologische Therapie mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnen. Dafür müssen Heilmittelanbieter bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die im § 124 SGB V geregelt sind:

  • Die Anbieter müssen die für die Heilmittelleistung erforderliche Ausbildung besitzen ebenso wie die Erlaubnis, die entsprechende Berufsbezeichnung zu führen.
  • Sie müssen die geltenden Vereinbarungen für die Versorgung der Versicherten anerkennen.
  • Darüber hinaus muss die Praxisausstattung eine zweckmäßige und wirtschaftliche Leistungserbringung gewährleisten.

Gleichzeitig brauchen Heilmittelanbieter ein Institutionskennzeichen, damit sie ihre Leistungen mit den Kostenträgern abrechnen können.

Die Landesverbände der Krankenkassen und die Ersatzkassen haben in Sachsen und Thüringen jeweils eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) gebildet, die für alle Krankenkassen die Entscheidungen über die Zulassungen trifft. Zulassungsanträge sind ab 1. September 2019 ausschließlich an diese ARGE zu richten.

Kontaktdaten für Leistungserbringer in Sachsen:

ARGE Heilmittelzulassung Sachsen 
c/o Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Sachsen
Glacisstraße 4
01099 Dresden

E-Mail: sachsen@zulassung-heilmittel.de
Telefon: 0351 / 876 55 28

Kontaktdaten für Leistungserbringer in Thüringen:

ARGE Heilmittelzulassung Thüringen
c/o vdek-Landesvertretung Thüringen
Lucas-Cranach-Platz 2
99099 Erfurt

E-Mail: thueringen@zulassung-heilmittel.de
Telefon: 0361 / 442 52 21
Telefax: 0361 / 442 52 28