Verordnung von Krankenhausbehandlung

Die Verordnung stationärer Krankenhausbehandlung erfolgt auf dem dafür vorgesehenen Vordruck (“Verordnung von Krankenhausbehandlung“ - Muster 2). Laut Krankenhausbehandlungsrichtlinie ist die Verordnung nur dann zulässig, wenn sich der behandelnde Arzt vom Zustand des Patienten überzeugt und die Notwendigkeit einer stationären Behandlung festgestellt hat. Dies gilt auch für Notfälle. Die Notwendigkeit der stationären Krankenhausbehandlung ist auf dem Verordnungsformular zu dokumentieren. Hierzu gehört die Angabe der Hauptdiagnose, der Nebendiagnosen, der Gründe für die stationäre Behandlung. Der Arzt kann bei Bedarf auch zwei geeignete Krankenhäuser auf dem Formular angeben. Die Seiten 1 und 2 der Verordnung erhält der Patient.

AOK-Krankenhausnavigator hilft bei der Suche nach geeigneter Klinik

Bei der Suche nach der geeigneten Klinik verlassen sich Patienten auf die Empfehlung ihres Arztes. Welche Klinik bei welcher Behandlung besonders gut ist, darüber können sich einweisende Ärzte im Krankenhaus-Navigator der AOK informieren. Dort werden die Ergebnisse aus dem Verfahren Qualitätssicherung mir Routinedaten (QSR) für bestimmte planbare Eingriffe veröffentlicht. Mediziner und ihre Patienten können Krankenhäuser vergleichen und sich eine Bewertung anhand von Symbolen anzeigen lassen. Je nach Abschneiden kann eine Klinik ein, zwei oder drei "AOK-Lebensbäumchen" für unterdurchschnittliche, durchschnittliche oder überdurchschnittliche Qualität erhalten. Einweisenden Ärzten bietet das Portal damit eine wissenschaftlich fundierte Basis für die Empfehlung eines Krankenhauses.

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