Netzwerkförderung nach §45c Abs. 9 SGB XI

Landesweit sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Netzwerke entstanden – insbesondere, um die lokalen Versorgungsstrukturen für Pflegebedürftige und deren Angehörige gemeinsam und akteursübergreifend weiterzuentwickeln. Die Landesverbände der Pflegekassen in Nordrhein-Westfalen unterstützen diesen Auf- und Ausbau von ehrenamtlichen Strukturen in NRW seit längerem. Daher begrüßen wir die Möglichkeit der Förderung von regionalen Netzwerken gemäß § 45c Abs. 9 SGB XI.

Das Förderziel ist, den Versorgungs- und Unterstützungsbedarf von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen durch Zusammenarbeit regionaler Akteure besser decken zu können. Selbstorganisierte, regionale Netzwerke haben die Möglichkeit unter bestimmten Voraussetzungen eine jährliche Fördersumme aus Mitteln der sozialen und der privaten Pflegeversicherung zu erhalten.

Je Kreis oder kreisfreier Stadt stehen maximal 20.000 Euro pro Kalenderjahr zur Verfügung, die auf ein oder gegebenenfalls mehrere Netzwerke verteilt werden und im Rahmen einer Anteilsfinanzierung die Arbeit der Netzwerke unterstützen können.

Nachfolgend finden Sie die Unterlagen für das Antragsverfahren zur Netzwerkförderung in NRW:

Konzept der Arbeitsgemeinschaft der Verbände der Landespflegekassen in NRW zur Netzwerkförderung nach § 45c Abs. 9 SGB XI

Regionale Zuständigkeiten der Landesverbände / Ansprechpartner (Anlage 1)

Antrag zur Netzwerkförderung (Anlage 2)

Ausgaben- und Finanzierungsplan (Anlage 3)

Verwendungsnachweis (Anlage 4)

Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes und des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V.

Beratung und Unterstützung zu Aufbau und Umsetzung regionaler Demenznetzwerke sowie zur Antragstellung erhalten Sie auch auf der Seite der Landesinitiative Demenz-Service Nordrhein-Westfalen (LID).