Ambulante Hospizdienste

Ambulante Hospizdienste leisten Sterbebegleitung sowie palliativ-pflegerische Beratung. Sie kommen infrage, wenn der schwerstkranke und sterbende Mensch nicht in einem Krankenhaus behandelt werden muss und auch kein Aufenthalt in einem Hospiz notwendig ist. Unter Anleitung von Fachkräften helfen dann Ehrenamtliche bei der Betreuung zu Hause oder in einer vollstationären Pflegeeinrichtung. Ziel ist es, dem Pflegebedürftigen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Zu den Aufgaben der ambulanten Hospizdienste gehört es aber auch, betroffene Familien zu entlasten und palliativ-pflegerisch zu beraten. Ambulante Hospizdienste sind dabei Teil eines Versorgungsnetzwerkes. Sie arbeiten eng mit Pflegediensten und Ärzten zusammen.

Beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen erhalten ambulante Hospizdienste eine Förderung von den gesetzlichen Krankenkassen (§ 39a Abs. 2 SGB V). Unter anderem sind sie verpflichtet, die ehrenamtlichen Helfer, die sterbende Menschen und ihre Familien begleiten, zu schulen, in ihrer Tätigkeit zu koordinieren und zu unterstützen. Einzelheiten zu Inhalt, Qualität und Umfang der ambulanten Hospizarbeit vereinbart der GKV-Spitzenverband mit den Spitzenorganisationen der ambulanten Hospizdienste.

Rahmenvereinbarung zu den Voraussetzungen der Förderung sowie zu Inhalt, Qualität und Umfang der ambulanten Hospizarbeit
nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V, Stand: 09.04.2018

Für die Teilnahme am Förderverfahren 2019 gemäß § 39 a Abs. 2 SGB V sind die nachfolgenden Dateien notwendig, sofern in den einzelnen Bereichen Kosten entstanden sind.

Der entsprechende Antrag mit den dazugehörigen Anlagen muss der AOK Rheinland/Hamburg spätestens am 31. März 2019 (Ausschlussfrist) ausgefüllt im Original vorliegen.

Den gemeinsamen Erhebungsbogen (Anlage 1) füllen Hospizdienste nur dann aus, wenn sie die Förderung erstmalig beantragen (Neuantragsteller). Bei Änderungen gegenüber dem Förderjahr 2018 reichen sie nur den entsprechenden Auszug des Erhebungsbogens mit der Erklärung (Punkt D) ausgefüllt ein.

Die förderfähigen Sterbebegleitungen sind versichertenbezogen nachzuweisen und den einzelnen Krankenkassen entsprechend der Kassenzugehörigkeit zur Verfügung zu stellen (Muster entsprechend Anlage 5 des Förderantrages).

Für Begleitete, die bei der AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse versichert waren, reichen Sie diesen Nachweis bis zum 31.03.2019 ausschließlich folgender Anschrift ein:

AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse
Geschäftsbereich Pflege
Friedrich-Ebert-Straße 49
45127 Essen

Antrag auf Förderung nach § 39a Abs. 2 SGB V für das Jahr 2019

Anlage 1
Erhebungsbogen

Anlage 2
Personalkosten der fest angestellten fachlich verantwortlichen Fachkraft/Koordinator(in)

Anlage 2a
Personalkosten nach § 5 Abs. 9 der Rahmenvereinbarung

Anlage 3
Kostenaufstellung für Supervision und Erstqualifikation von Ehrenamtlichen

Anlage 4
Sachkosten

Anlage 5
Sterbebegleitungen (nach Krankenkassen)

Anlage 6
Liste der Betriebskrankenkassen

Anlage 7
Liste der Ersatzkassen

Anlage 8
Gesamtzahl der Sterbebegleitungen

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