OpenHouse-Verträge gemäß § 130a Abs. 8a SGB V

Mit dem Inkrafttreten des GKV-Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz am 13. Mai 2017 hatte der Gesetzgeber den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen die Möglichkeit gegeben, mit pharmazeutischen Unternehmern Rabatte für in Apotheken hergestellte parenterale Zubereitungen aus Fertigarzneimitteln in der Onkologie zur unmittelbaren ärztlichen Anwendung zusätzlich zu den übrigen gesetzlich vorgesehenen Abschlägen zu vereinbaren.

Mit Ablauf des letzten Vertragszeitraums zu Ende September 2019 gibt es in den KV-Bezirken Nordrhein, Westfalen-Lippe, Hamburg und Schleswig-Holstein seit dem 1. Oktober 2019 keine laufenden Rabattvereinbarungen gemäß § 130a Abs. 8a SGB V mehr.

Änderungen des Sachstandes finden Sie zu gegebenem Zeitpunkt an dieser Stelle oder entnehmen Sie Ihrer Apothekensoftware.