Rahmenvertrag zum Entlassmanagement in der medizinischen Rehabilitation steht

(07.02.19) Der Rahmenvertrag für das Entlassmanagement in der Rehabilitation steht. Darauf konnten sich jetzt der GKV-Spitzenverband, die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die maßgeblichen medizinischen Rehabilitation-Bundesverbände unter Moderation des erweiterten Bundesschiedsamts nach längeren Verhandlungen verständigen. Ziel des Entlassmanagements ist es, Rehabilitationspatienten eine lückenlose medizinische und pflegerische Anschlussversorgung zu sichern.

Dem Rahmenvertrag zufolge haben Ärzte in Rehabilitationseinrichtungen das Recht, insbesondere Arzneimittel, Heilmittel und Hilfsmittel zu verordnen, wenn dies notwendig ist. Auch das Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) ist jetzt möglich. Außerdem werden die Entlassungsberichte standardisiert. Die Krankenkassen sollen die entsprechenden Einrichtungen bei der Organisation der Anschlussversorgung unterstützen.

Der Rahmenvertrag ist am 1. Februar 2019 in Kraft getreten. Die Rehabilitationseinrichtungen haben nun sechs Monate Zeit die Regelungen des Rahmenvertrages umsetzen.

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