Ambulante Hospizdienste

Ambulante Hospizdienste leisten Sterbebegleitung sowie palliativ-pflegerische Beratung. Sie kommen infrage, wenn der schwerstkranke und sterbende Mensch nicht in einem Krankenhaus behandelt werden muss und auch kein Aufenthalt in einem Hospiz notwendig ist. Unter Anleitung von Fachkräften helfen dann Ehrenamtliche bei der Betreuung zu Hause oder in einer vollstationären Pflegeeinrichtung. Ziel ist es, dem Pflegebedürftigen ein möglichst würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zum Ende zu ermöglichen. Zu den Aufgaben der ambulanten Hospizdienste gehört es aber auch, betroffene Familien zu entlasten und palliativ-pflegerisch zu beraten. Ambulante Hospizdienste sind dabei Teil eines Versorgungsnetzwerkes. Sie arbeiten eng mit Pflegediensten und Ärzten zusammen.

Beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen erhalten ambulante Hospizdienste eine Förderung von den gesetzlichen Krankenkassen (§ 39a Abs. 2 SGB V). Unter anderem sind sie verpflichtet, die ehrenamtlichen Helfer, die sterbende Menschen und ihre Familien begleiten, zu schulen, in ihrer Tätigkeit zu koordinieren und zu unterstützen. Einzelheiten zu Inhalt, Qualität und Umfang der ambulanten Hospizarbeit vereinbart der GKV-Spitzenverband mit den Spitzenorganisationen der ambulanten Hospizdienste.

Rahmenvereinbarung zu den Voraussetzungen der Förderung sowie zu Inhalt, Qualität und Umfang der ambulanten Hospizarbeit
nach § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V, Stand: 14.03.16

Regelungen für die Region Sachsen

Zurück zu Hospize und Palliativversorgung