Datenaustausch

Mit dem Datenträgeraustausch Pflege wird nun auch das 6. Teilprojekt des Datenträgeraustausches realisiert. Beide Projekte - der DTA Häusliche Krankenpflege nach § 302 SGB V und der DTA Pflege nach § 105 SGB XI - basieren auf einem gesetzlichen Auftrag an die Leistungserbringer, die erbrachten Leistungen im Wege elektronischer Datenübertragung oder maschinell verwertbar auf Datenträgern den Kranken- bzw. Pflegekassen zu liefern.

Auf der Seite www.gkv-datenaustausch.de gibt es umfangreiche Informationen zum Datenaustausch zwischen den gesetzlichen Krankenkassen, den Leistungserbringern und den Arbeitgebern. 

Bundesweite Regelungen zum Datenaustausch

Leistungen der Pflegeversicherung

Für die Leistungen der Pflegeversicherung sind die Regelungen zum bundeseinheitlichen Abrechnungsverfahren und zur Umsetzung des Datenträgeraustauschs nach § 105 SGB XI in der einvernehmlichen Festlegung zu finden.

Einvernehmliche Festlegung über Form und Inhalt der Abrechnungsunterlagen sowie Einzelheiten des Datenträgeraustausches
gemäß § 105 Abs. 2 SGB XI, Stand: 28.02.02

Zu den technischen Anlagen für den Leistungsbereich der Pflegeversicherung

Häusliche Krankenpflege

Die Einzelheiten zum Inhalt und der Form des Abrechnungsverfahrens für die häusliche Krankenpflege beinhaltet die Richtlinie der Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 302 SGB V.

Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 302 Abs. 2 SGB V über Form und Inhalt des Abrechnungsverfahrens mit "Sonstigen Leistungserbringern" sowie mit Hebammen und Entbindungspflegern
Stand: 20.11.06

Zu den technischen Anlagen für den Bereich häusliche Krankenpflege

Weitere Informationen zum Datenaustausch

Detaillierte Informationen zum Krankenkassenkommunikationssystem (KKS) sind in den Richtlinien für den Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen enthalten.

Richtlinien für den Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen
Stand: 15.12.11

Weitere Informationen zum elektronischen Datenaustausch sowie zu den technischen Anlagen hat der GKV-Spitzenverband auf seiner Internetseite zusammengestellt.

Beantragung eines Institutionskennzeichens (IK)

Das Institutionskennzeichen (IK) ist eine bundeseinheitliche Identifizierungsnummer für den Datenverkehr mit den Trägern der Sozialversicherungen. Es ist Bedingung für die Zulassung zum Leistungsanbieter. Das IK muss durch die Leistungsanbieter selbst bei der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen (ARGE·IK) schriftlich beantragt werden. Ein Antragsformular und ein entsprechendes Merkblatt sind unter dem nachfolgenden Link zum Download bereitgestellt.

Erfassungsbeleg
Erfassungsbeleg für den Antrag auf ein Institutionskennzeichen

Merkblatt
Merkblatt über die Vergabe von Institutionskennzeichen und die Verwendung der gespeicherten Daten

Mehr Informationen zum Institutionskennzeichen