eKVA - Das Verfahren

Der elektronische Kostenvoranschlag (eKVA) bietet die Möglichkeit, die zur Entscheidung der Hilfsmittelversorgung erforderlichen Unterlagen direkt, mittels Datenübermittlung, an die AOK PLUS zu verschicken.

Bei der Übermittlung können Sie als Leistungserbringer zwischen zwei Varianten wählen:

  1. Versand über die Web-Plattform eines zertifizierten Dienstleisters
  2. Nutzung der hauseigenen Branchensoftware (Voraussetzung für diese Form der Übermittlung ist die Installierung einer Schnittstelle zu der jeweiligen Web-Plattform durch Ihren Software-Betreuer)

In beiden Varianten wird das Kostenangebot inklusive der als Datei beigefügten leistungsbegründenden Unterlagen (ärztliche Verordnung, Kostenvoranschlag usw.) elektronisch an die AOK PLUS übermittelt.
Sie als Leistungserbringer sparen Postlaufzeiten, Porto- und Verwaltungskosten. Eine sichere und nachvollziehbare Übermittlung von Kostenvoranschlägen, sowie die automatische Zuordnung des Kostenvoranschlages an den zuständigen Mitarbeiter wird garantiert.

Die Leistungsentscheidung (Genehmigung bzw. Ablehnung) wird für eingereichte eKVA elektronisch als Datensatz und PDF-Datei an folgende Dienstleister mitgeteilt:

  • optadata
  • medicomp
  • azh
  • wheelIT
  • VSA GmbH

Nutzer der Onlinegeschäftsstelle aok24 werden ebenfalls per elektronischem Rückweg über den Leistungsentscheidung der AOK PLUS informiert.

Als Ergänzung und Erweiterung des eKVA-Verfahrens hat die AOK PLUS im Herbst 2015 das Verfahren der sogenannten Mehrfachkorrespondenz eingeführt. Mit diesem Verfahren können fallbezogene Nachrichten zwischen der AOK PLUS und Ihnen als Leistungserbringer  über den Weg des eKVA ausgetauscht und Dokumente nachgereicht werden. Die Mehrfachkorrespondenz ermöglicht damit eine transparente, nachvollziehbare Dokumentation der Datenübertragungen und Kommunikation aller Beteiligten.