Eine Woche im August

Titel Brustkrebs-Tagebuch

Etwa jede zehnte Frau erkrankt an Brustkrebs. Die Diagnose weckt Ängste und stellt Lebensentwürfe infrage. Das belastet die Psyche der Betroffenen und ihrer Angehörigen. "Eine Woche im August" zeigt, wie es gelingt, aus dieser Krise herauszukommen.

Patientinnen, Ehemänner, Töchter, Ärztinnen, Klinikangestellte, ein Klinikseelsorger und eine Vertreterin der Frauenselbsthilfe nach Krebs beschreiben aus ihrer Sichtweise, wie Brustkrebs ihren Alltag und ihre Seele beeinflusst.

Die Beiträge nehmen das Thema Brustkrebs aus ganz unterschiedlichen Perspektiven auf. Da ist die betroffene Frau, deren Lebensplanung ins Wanken gerät. Da sind die Angehörigen, die helfen wollen und doch selbst mit Ängsten und Unsicherheiten kämpfen müssen. Nicht zuletzt erzählen die professionellen Helfer von ihren Möglichkeiten und Grenzen, die Patientinnen und ihre Familien während der Behandlung zu begleiten.

Bild aus Brustkrebs-Tagebuch

Das Buch eröffnete den Lesern unterschiedliche Blickwinkel. Für den Zeitraum einer Woche nehmen sie die Patientin mit ihrem gesamten Umfeld wahr.
Dieser Blick bietet die Chance, die Gefühle, die Befindlichkeiten und das Verhalten des jeweils anderen besser zu verstehen.

Er hilft, dass Betroffenheit und Mitgefühl nicht in Sprachlosigkeit ersticken. Das Buch kann auch für die Kommunikation zwischen Arzt und Patientin und ihren Angehörigen ein guter Anknüpfungspunkt sein.

Eine Woche im August
In der G+G 12/2006 wird das Brustkrebstagebuch "Eine Woche im August" vorgestellt.

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Brustkrebs. Ein Tagebuch. Wie Patientinnen, Angehörige und professionelle Helfer mit der Erkrankung umgehen. Herausgeber: Kai Kolpatzik Entstanden in Zusammenarbeit mit der Frauenselbsthilfe nach Krebs 2007, Paperback, 228 Seiten, zahlreiche Abbildungen, 19,80 Euro ISBN 978-3-9809562-5-3