Gemeinsame Servicestellen

Mit dem Bundesteilhabegesetz wurden zum 31.12.2018 die „Gemeinsamen Servicestellen“ abgeschafft. Die Verbreitung von Informationsangeboten wird in Zukunft von „Ansprechstellen“ bei jedem Rehabilitationsträger sichergestellt. 

Die Aufgabe von Ansprechstellen ist die Vermittlung von Informationsangeboten an Leistungsberechtigte, Arbeitgeber und andere Rehabilitationsträger. Sie sollen über Inhalte, Ziele und Verfahren zu Leistungen zur Teilhabe beraten und außerdem über das Persönliche Budget und andere Beratungsangebote informieren. Dafür ist ein Austausch zwischen den Akteuren unumgänglich.

Rehabilitation hat das Ziel, behinderte und von Behinderung bedrohten Menschen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

Mit den trägerübergreifenden Servicestellen bieten die Rehabilitationsträger eine ortsnahe Beratung und Unterstützung zu Fragen der Rehabilitation für alle Bürger an. In der Servicestelle arbeiten die Rehabilitationsträger als Team unter Nutzung moderner Kommunikationsmittel eng zusammen.

Das Leistungsspektrum der trägerübergreifenden Servicestellen umfasst:

  • die Beratung über Möglichkeiten der Rehabilitationsleistungen
  • die Einschaltung des zuständigen Rehabilitationsträgers zur unverzüglichen Einleitung des Rehabilitationsverfahrens
  • die Begleitung von Ratsuchenden im weiteren Rehabilitationsprozess
  • die Unterstützung des Rehabilitationsmanagements beim zuständigen Rehabilitationsträger im Einzelfall

Der Umfang der Tätigkeit der trägerübergreifenden Servicestelle wird vom Ratsuchenden selbst bestimmt.
Trägerübergreifende Servicestellen gibt es in allen Kreisen und kreisfreien Städten.

Weitere Servicestellen finden Sie auf der Seite des Verbandes der Deutschen Rentenversicherungsträger.