Studie zur Wirksamkeit von Rehabilitation vorgestellt

(04.09.15) Rehabilitation führt zu einer deutlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorgelegten Studie des Rheinisch-westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die im Auftrag der Deutschen Rentenversicherungen Westfalen und Rheinland erstellt wurde. Eine gedruckte Ausgabe der Studie soll Mitte September vorliegen.

Dr. Boris Augurzky, Leiter des Kompetenzbereichs "Gesundheit" im RWI betont, dass keine nennenswerten qualitativen Unterschiede zwischen ambulanter und stationärer Rehabilitation feststellbar seien. Ebenfalls sei der Reha-Erfolg bei den untersuchten Maßnahmen auf den ersten Blick nicht abhängig von Faktoren wie die Größe der Einrichtung oder der Trägerschaft. "Das bestätigt uns darin, dass unser Qualitätssicherungsprogramm funktioniert", sagt Thomas Keck, erster Direktor des westfälischen Rentenversicherungsträgers.

Laut Studie ist der Anteil der Rehabilitanden, die nach einer Maßnahme wieder arbeiten, umso höher, je eher die Rehabilitation beginnt. "Dies unterstreicht die These, dass wir möglichst frühzeitig auf die Versicherten zugehen müssen, um sie langfristig wieder in das Erwerbsleben zu reintegrieren", so Keck weiter.