Mehr Patienten in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen

(25.08.15) In Deutschlands Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen werden immer mehr Menschen behandelt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in den Eckdaten der Krankenhausstatistik 2014 mitteilt, ist die Patientenzahl 2014 auf rund 1,97 Millionen gestiegen (2013: 1,96 Millionen). Das waren 18.400 Behandlungsfälle mehr als im Vorjahr (Plus 0,9 Prozent).

Die 1.158 Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen hierzulande (2013: 1.187) verfügten 2014 laut Destatis über rund 165.600 Betten. Das waren knapp 1.300 Betten weniger als 2013. Fast jedes drittes Bett (66 Prozent) stand dabei bei einem privaten Träger (2013: 65,2 Prozent). Der Anteil der Betten in öffentlicher Trägerschaft lag bei 17,9 Prozent (2013: 18,5 Prozent). Der Anteil der Betten in freigemeinnützigen Häusern ist leicht gesunken. Er lag 2014 bei 15,4 Prozent (2013: 16,3 Prozent).

Die Bettenauslastung lag 2014 bei 82,4 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 81,2 Prozent. Öffentliche Einrichtungen erreichten mit 91,6 Prozent die höchste Auslastung. In privaten Häusern lag sie bei 79,5 Prozent. Die freigemeinnützigen Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen haben ihre Kapazitäten nur zu 83,6 Prozent ausgenutzt.

Die Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen beschäftigten 2014 rund 90.800 Vollkräfte. Im Jahr 2011 waren es noch knapp 92.300. Das ist die Anzahl der auf die volle tarifliche Arbeitszeit umgerechneten Beschäftigten. Knapp 8.488 Vollkräfte gehörten 2014 zum ärztlichen Dienst und 82.312 zum nichtärztlichen. Im Vergleich zu 2011 sind die Vollkräfte im ärztlichen Dienst um knapp 300 Personen gestiegen. Dagegen ist das nichtärztliche Pflegepersonal um fast 2.000 Beschäftigte zurückgegangen.