Stationäre Rehabilitation

Die Krankenkasse erbringt nach § 11 Absatz 2 SGB V in Verbindung mit §§ 40 und 41 SGB V Leistungen zur stationären medizinischen Rehabilitation, wenn die ambulante Krankenbehandlung nicht ausreicht, eine stationäre Rehabilitation medizinisch indiziert und kein anderer Rehabilitationsträger vorrangig zuständig ist. Außerdem müssen folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Rehabilitationsbedürftigkeit
  • Rehabilitationsfähigkeit
  • realistische alltagsrelevante Rehabilitationsziele
  • eine positive Rehabilitationsprognose

Leistungen zur stationären Rehabilitation muss der Versicherte beantragen. Es gibt verschiedene Zugangswege.

Eine stationäre Rehabilitation dauert gewöhnlich drei Wochen. Eine Verlängerung ist jedoch möglich, wenn sie aus medizinischen Gründen dringend erforderlich ist. Eine erneute Rehabilitation kann der Versicherte in der Regel erst nach Ablauf von vier Jahren beantragen.

Die Krankenkasse bestimmt nach den medizinischen Erfordernissen Art, Dauer, Umfang, Beginn und Durchführung der Leistungen zur stationären Rehabilitation sowie die Rehabilitationseinrichtung. Diese benötigt einen Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen nach § 111 SGB V, um GKV-Versicherte behandeln zu können.

Zu den Zuzahlungsregelungen

Zur Qualitätssicherung in der medizinischen Vorsorge und Rehabilitation

Gemeinsame Rahmenempfehlung für ambulante und stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen
Stand: 12.05.99