Gesundheitsbranche wächst weiter

(26.08.15) Immer mehr Menschen arbeiten im Gesundheitswesen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der dort Beschäftigten 2013 auf insgesamt 5,1 Millionen gestiegen. Das waren 2,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Zusätzliche Arbeitsplätze gab es vor allem in den Berufen der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege, der Arzt- und Praxishilfe sowie der nichtärztlichen Therapie und Heilkunde. 

In der ambulanten Pflege ist das Personal mit 12.000 neuen Stellen (+ 4,2 Prozent) stärker gewachsen als in der stationären und teilstationären Pflege (+ 7.000 oder + 1 Prozent). Die Hälfte der neuen Mitarbeiter in Pflegediensten, also 6.000, waren von Beruf Altenpfleger. Ihre Zahl stieg damit auf 118.000. In der stationären und teilstationären Pflege arbeiteten 2013 insgesamt 312.000 Altenpfleger. Das waren 4.000 mehr als 2012.

Unterdurchschnittlich gestiegen ist die Zahl der Beschäftigten in Krankenhäusern und Arzt- und Zahnarztpraxen. 2013 gab es in Kliniken 17.000 Mitarbeiter mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 1,6 Prozent. Die meisten von ihnen, nämlich 14.000, arbeiteten in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Noch geringer fiel der Personalzuwachs in Arzt- und Zahnarztpraxen aus. Dort gab es im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 6.000 (+1 Prozent) beziehungsweise 5.000 (+1,5 Prozent) neue Arbeitsplätze. Die meisten davon im Bereich Arzt- und Praxishilfe. Die größte Gruppe unter den neuen Mitarbeitern bildeten die medizinischen beziehungsweise zahnmedizinischen Fachangestellten. Ihre Zahl stieg auf 316.000 ( in Arztpraxen und auf 172.000 in Zahnarztpraxen.   

Überdurchschnittlich stark gewachsen ist dagegen das Personal in Praxen sonstiger medizinischer Berufe. Dort arbeiten beispielsweise Logopäden, Physio- oder Ergotherapeutinnen. Am stärksten gestiegen ist die Zahl der Physiotherapeuten, von 155.000 im Jahr 2012 auf 160.00 im Jahr 2013. Insgesamt arbeiteten 2013 in Praxen sonstiger medizinischer Berufe 458.000 Menschen.