Mehr als 160.000 Freiwillige seit 2011

(16.04.15) Bereits über 160.000 Menschen in Deutschland hatten sich bis Ende 2014 für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden. Knapp 23.600 von ihnen haben sogar die zwölfmonatige Dienstzeit auf 18 Monate verlängert. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/4302) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/4082) mitgeteilt. Der Bundesfreiwilligendienst wurde im Juli 2011 eingeführt und hat den Zivildienst abgelöst.

Derzeit leisten 38.688 der sogenannten Bufdis ihren Freiwilligendienst (Stand: 26. Februar 2015). Allein die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege verzeichnen derzeit knapp 19.200 Freiwillige. Ein Einsatzort kann beispielsweise in einem Mehrgenerationenhaus sein. Bei einem solchen Projekt arbeiten bundesweit momentan über 300 Menschen.

Nach Ansicht der Regierung ist der Bundesfreiwilligendienst ein "großer Erfolg". Es sei gelungen, nicht nur die Folgen des Wegfalls des Zivildienstes abzumildern, sondern auch "die historische Chance" für den Ausbau von freiwilligem Engagement in Deutschland zu nutzen.

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