6. März 2015: Europäischer Tag der Logopädie

(06.03.15) Der Europäische Tag der Logopädie steht dieses Jahr unter dem Motto "Plötzlich sprachlos". Er bietet Logopäden in zahlreichen europäischen Ländern Anlass, um über Sprachstörungen bei neurologischen Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten zu informieren.

Jedes Jahr erkranken in Deutschland zahlreiche Menschen an neurologischen Störungen, die sich auf ihr Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckvermögen auswirken. Allein rund eine viertel Million Menschen erleiden einen Schlaganfall. Etwa ein Drittel von ihnen haben danach auch eine Sprachstörung. Diese Patienten brauchen logopädische Therapie, um ihre sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten wieder herzustellen oder zu verbessern.

Der Europäische Tag der Logopädie wird seit 2004 jedes Jahr am 6. März begangen. Initiiert hat ihn der Europäische Dachverband der Nationalen Logopädenverbände, das Comité Permanent de Liaison des Orthophonistes-Logopèdes de l'Union Européenne (CPLOL), um auf Sprachstörungen aufmerksam zu machen, Verständnis für die Betroffenen zu wecken und über die Arbeit von Logopäden zu informieren.

Zum Praxiswissen Quickcheck "Verordnung von Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie"