Mehr Patienten im DMP eingeschreiben

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(28.01.15) Immer mehr Patienten werden in strukturierte Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, kurz "DMP") eingeschrieben. Das geht aus dem "Qualitätsbericht 2014" hervor, den die Kassenärztliche Bundesvereinigung veröffentlicht hat. Ende 2013 gab es etwa 7,4 Millionen Einschreibungen in eines der Programme, die zu sechs verschiedenen Erkrankungen angeboten werden. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine Steigerung von knapp drei Prozent (2012: rund 7,2 Millionen).

Laut Bericht sind die meisten der in DMP eingeschrieben Patienten Diabetiker. Mit rund 3,9 Millionen Patienten sind in die Programme für Typ-2-Diabetiker mehr als die Hälfte aller an DMP teilnehmenden Patienten eingetragen. Die wenigsten Teilnehmerinnen haben die Brustkrebs-Programme (122.000 Einschreibungen im Jahr 2013).

Zurzeit gibt es DMP für Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2, Koronare Herzkrankheit (KHK), Brustkrebs, Asthma und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD). Der Gemeinsame Bundesauschuss (GBA) prüft derzeit, ob sich die chronischen Krankheiten rheumatoide Arthritis, chronische Herzinsuffizienz, Osteoporose und Rückenschmerz für neue DMP eignen.

Die AOK bietet ihren Versicherten strukturierte Behandlungsprogramme unter dem Namen "AOK-Curaplan" an. Bundesweit nahmen Anfang 2014 etwa 3,2 Millionen AOK-Versicherte an diesen Programmen teil. 

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Grafik zum Herunterladen: Entwicklung der Einschreibungen für DMP