1. Dezember: Welt-Aidstag

Aids-Schleife

(29.11.19) 37,9 Millionen Menschen haben laut UNAIDS, dem Aidsprogramm der Vereinten Nationen, im Jahr 2018 weltweit mit HIV gelebt. Zwar sinkt die Zahl der Neuinfektionen, dennoch kamen im Jahr 2018 weltweit 1,7 Millionen hinzu. 770.000 Menschen sind 2018 an Erkrankungen aufgrund von Aids gestorben.

UNAIDS zufolge sei ein Ende von Aids als globaler Epidemie möglich. Dazu müssten Patienten frühzeitig mit antiretrovialen Medikamenten behandelt werden. Laut UNAIDS stieg die Zahl der antiretrovial behandelten Patienten von 7,7 Millionen im Jahr 2010 auf 23,3 Millionen im Jahr 2018.

HIV-Meldedaten für Deutschland:

Dem Robert Koch Institut (RKI) zufolge haben sich in Deutschland 2018 etwa 2.400 Menschen neu mit HIV infiziert. Die Zahl geht damit weiter zurück. Für das Jahr 2018 ist laut RKI die Gesamtzahl der in Deutschland mit einer HIV-Infektion lebenden Menschen von etwa 86.000 auf 87.900 gestiegen. Allerdings liegt die Zahl der Menschen mit HIV, die noch nicht diagnostiziert wurden, seit 2013 konstant bei etwa 10.600. Die Todesfälle lagen laut RKI im Jahr 2018 bei etwa 440 Fällen.

Um gegen ein schleichendes Vergessen und Verharmlosen der Epidemie anzukämpfen organisieren die Vereinten Nationen (UNAIDS) den Welt-Aidstag. Seit 1988 wird er jährlich am 1. Dezember begangen. Zentrale Ziele sind: Aufklärung, Schutz und Solidarität.

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