PpSG: Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf

Die Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf soll für in der Pflege tätige Mitarbeiter verbessert werden. Dafür sollen Maßnahmen der Pflegeeinrichtungen besonderes gefördert werden, die dieses Ziel verfolgen. Durch das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) werden in den Jahren 2019 bis 2024 jährlich bis zu 100 Millionen Euro von der Pflegeversicherung bereitgestellt (§ 8 Absatz 7 SGB XI).

Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes zur Förderung von Maßnahmen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf
nach § 8 Absatz 7 SGB XI

Was wird gefördert?

Förderfähig sind individuelle und gemeinschaftliche Betreuungsangebote, die auf die besonderen Arbeitszeiten von Pflegekräften ausgerichtet sind, sowie Schulungen und Weiterbildungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf. Gefördert werden bis zu 50 Prozent der durch die Pflegeeinrichtung für eine Maßnahme verausgabten Mittel. Pro Pflegeeinrichtung ist höchstens ein jährlicher Förderzuschuss von 7.500 Euro möglich.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Der Antrag ist an eine als Partei der Pflegesatzvereinbarung beteiligte Pflegekasse, deren Landesverband oder den Verband der Ersatzkassen e. V. in dem Bundesland zu richten, in dem die Pflegeeinrichtung zugelassen ist.

Antrag auf Fördermittel zur Förderung von Maßnahmen ambulanter und stationärer Pflegeeinrichtungen zur Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf
Muster-Formular zu den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes nach § 8 Abs. 7 SGB XI

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