Schwangere in Not nehmen Hilfe an

(22.05.19) Immer mehr schwangere Frauen in Notsituationen haben ihr Kind mit einer vertraulichen und sicheren Geburt zur Welt gebracht . Gleichzeitig ist die Zahl anonymer Geburten ohne ärztliche Versorgung gesunken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ). Grund dafür ist laut dem BMFSFJ das „Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt“, das vor fünf Jahren in Kraft getreten ist.

Während es 2014 noch rund 70 vertrauliche Geburten gab, sind es 2018 schon mehr als 125 Babys, die Ärzte vertraulich zur Welt gebracht haben. Das Gesetz bietet seit 2014 die Möglichkeit, dass Schwangere geschützt und medizinisch betreut entbinden können. Den Müttern wird 16 Jahre lang die Anonymität garantiert. Schwangere Frauen können sich kostenlos und anonym rund um die Uhr beim Hilfetelefon „Schwangere in Not“ beraten lassen. Das Telefon bietet eine Beratung in 17 Fremdsprachen an.

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