Verträge/Vereinbarungen

Rahmenvertrag Apotheken

Der Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung wird zwischen dem GKV-Spitzenverband und dem Deutschen Apothekerverband geschlossen. Er regelt die genauen Modalitäten der Arzneimittelabgabe in deutschen Apotheken.

Ab 1. Juli 2019 gilt der Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung nach § 129 Absatz 2 SGB V in der Fassung vom 1. Januar 2019. Der GKV-Spitzenverband hat erläuternde Hinweise zur dieser Fassung des Rahmenvertrags zur Arzneimittelversorgung zusammengestellt (PDF). Er gilt für Abgaben mit Abgabedatum ab dem 1. Juli 2019. Liegt das Abgabedatum vor dem 1. Juli 2019, gilt der jeweils zum Abgabedatum geltende Rahmenvertrag.

Rahmenvertrag für Apotheken - gültig ab 01.07.2019
Rahmenvertrag über die Arzneimittelversorgung nach § 129 Absatz 2 SGB V in der Fassung vom 1. Januar 2019

Ergänzende Bestimmungen zum Rahmenvertrag nach § 129 Abs. 2 SGB V für die Arzneimittelversorgung im Rahmen des Entlassmanagements
Ergänzende Bestimmungen zum Rahmenvertrag nach § 129 Abs. 2 SGB V für die Arzneimittelversorgung im Rahmen des Entlassmanagements. Die Vereinbarung gilt seit dem 1. Mai 2018. Sie kann rückwirkend für alle Entlassverordnungen, die ab dem 1. Oktober 2017 beliefert wurden, angewendet werden.

Rahmenvertrag Entlassmanagement-Reha
Am 1. Februar 2019 ist der Rahmenvertrag zum Entlassmanagement in der medizinischen Rehabilitation in Kraft getreten. Durch den Rahmenvertrag soll eine lückenlose medizinische und pflegerische Anschlussversorgung an eine stationäre Rehabilitationsleistung gewährleistet werden. Durch diesen Rahmenvertrag bekommen Ärzte in Rehabilitationseinrichtungen die Option insbesondere Arzneimittel, Heilmittel und Hilfsmittel bei bestehender Notwendigkeit zu verordnen.

 

Arzneiversorgungsvertrag

Arzneiversorgungsvertrag
zwischen dem Landesapothekerverband Niedersachsen e.V. und der AOK Niedersachsen, in der Fassung vom 01.06.15

Der Arzneiversorgungsvertrag gilt für Mitglieder des Landesapothekerverbandes Niedersachsen e. V. Darüber hinaus gilt er für Apotheken, die die Voraussetzungen des § 2 Abs. 3 des Rahmenvertrages nach § 129 SGB V erfüllen und sowohl dem Rahmenvertrag durch Erklärung gegenüber den Verbänden als auch dem Arzneiversorgungsvertrag durch Erklärung gegenüber der AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen beigetreten sind.

Für den Beitritt zum Arzneiversorgungsvertrag verwenden Sie bitte folgende Beitrittserklärung und senden diese an:

AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
Gesundheitsmanagement ambulant
Unternehmensbereich Arzneimittelmanagement
Sekretariat
Hildesheimer Straße 273
30519 Hannover

Beitrittserklärung

 

DAV-Vertrag Pflegehilfsmittel

DAV-Vertrag Pflegehilfsmittel
Vertrag über die Versorgung der Versicherten mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln gemäß § 78 Abs. 1 i.V.m. § 40 Abs. 2 SGB XI zwischen dem Deutschen Apothekerverband e.V. (DAV) und den Spitzenverbänden der Pflegekassen. In Kraft seit 01.01.06.

Weitere Informationen zur Versorgung mit zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln

 

Sprechstundenbedarfs-Vereinbarung

Vereinbarung über die Verordnung von Sprechstundenbedarf
Vertrag über die Verordnung von Sprechstundenbedarf in der Fassung vom 01.01.19

 

Polymedikationsberatung

Zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit haben die AOK Niedersachsen und der Landesapothekerverband e.V. eine Vereinbarung über die Polymedikationsberatung geschlossen. Diese ist am 1. März 2017 in Kraft getreten.

Durch eine intensive Beratung profitieren insbesondere die Patienten, die 65 Jahre oder älter sind, mehr als acht Arzneimittel verordnet bekommen sowie am Hausarztmodell der AOK Niedersachsen teilnehmen. In einem ausführlichen Gespräch kann der Apotheker die Wirkweise der Medikamente erläutern und die Medikation der Versicherten auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen, Wechselwirkungen oder Kontraindikationen überprüfen.

Vertrag über die Polymedikationsberatung
Vertrag über die Polymedikationsberatung

Informationen für Nicht-Mitglieder
Informationen für Nicht-Mitglieder

Teilnahmeerklärung
Teilnahmeerklärung für Nicht-Mitglieder

 

Arzneimittelberatung für Schwangere

Seit dem 1. Oktober 2015 besteht ein Vertrag mit dem Landesapothekerverband Niedersachsen über eine persönliche Arzneimittelberatung für Schwangere durch einen Apotheker.

Alle bei der AOK Niedersachsen Versicherten Schwangeren können sich mit der „Arzneimittelberatung für Schwangere“ einen genauen Überblick verschaffen, welche Arzneimittel in der Schwangerschaft bedenkenlos eingenommen werden können. Durch eine intensive Beratung sollen Arzneimittel-Risiken für Mutter und Kind vermieden werden.

Als Leitfaden für die Beratung dient der Dokumentationsbogen, abgerechnet wird die Leistung mit dem Abrechnungsbogen.

Vertrag über die Arzneimittelberatung für Schwangere
Vertrag über die Arzneimittelberatung für Schwangere

Arzneimittel In Der Schwangerschaft 1
Anlage 1: Dokumentationsbogen "Arzneimittel in der Schwangerschaft"

Arzneimittel In Der Schwangerschaft 2
Anlage 2: Abrechnungsbogen "Arzneimittel in der Schwangerschaft"

Anlage 3 Gutschein Schwangerenberatung
Anlage 3: Gutschein

 

Rahmenvertrag Hilfsmittelversorgung

Rahmenvertrag Hilfsmittelversorgung
Rahmenvertrag über die Einzelheiten der Versorgung mit Hilfsmitteln nach § 127 Abs. 2 (neu Abs. 1) SGB V zwischen der AOK Niedersachsen und dem Landesapothekerverband Niedersachsen e.V. in der Fassung vom 1. Dezember 2019

Anlage 2 (Umfang der Lieferberechtigung) und Anlage 3 (Vergütung)
gültig ab 1. Dezember 2019

Anlage 7 (Vergütung: Versorgung mit ableitenden Inkontinenzartikeln)

Für den Beitritt zur Anlage 7 (Versorgung mit ableitenden Inkontinenzartikeln (Produktgruppe 15)) verwenden Sie bitte folgende Beitrittserklärung und senden diese sowie einen aktuellen Präqualifizierungsnachweis an:

AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
Gesundheitsmanagement ambulant
Unternehmensbereich Hilfsmittel
Postfach 15 10
28849 Syke

Beitrittserklärung zur Anlage 7

Sofern Sie an einem Vertragsbeitritt zu den in der Anlage 3 aufgeführten Hilfsmitteln interessiert sind, senden Sie bitte die vollständig ausgefüllte Beitrittserklärung und einen aktuellen Präqualifizierungsnachweis an die oben genannte Anschrift.

Beitrittserklärung zur Anlage 3

Information zur Abrechnung von Hilfsmitteln durch Apotheken nach § 302 SGB V

FAQs

Qualitätsmanagementsystem

Die Apothekenbetriebsordnung beinhaltet nach § 2a ApBetrO Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QM-System), welches die Apotheken vorhalten müssen. Zur Vereinheitlichung ist der ursprüngliche Nachweis über ein zertifiziertes QM-System, welcher gegenüber der AOK Niedersachsen zu erbringen war, nicht weiter notwendig. Stattdessen gelten nun einheitlich die Anforderungen an ein QM-System nach § 2a ApBetrO. Die Nachweispflicht gegenüber der AOK Niedersachsen entfällt. Diese Regelung tritt ab sofort in Kraft. Redaktionell wurde im Anhang 1 zur Anlage 1 in der Aufzählung der von den Apotheken abzugebenden Hilfsmittel zur PG 05 – Bandagen – die PG 23 – Orthesen – ergänzt. Der mit dem Landesapothekerverband bestehende Rahmenvertrag wurde durch eine Protokollnotiz angepasst.

Protokollnotiz zum Rahmenvertrag Hilfsmittelversorgung

 

Vertrag über die Versorgung mit Hilfsmitteln, Verbandstoffen sowie Sonden- und Trinknahrung bei enteraler Ernährung

Die AOK Niedersachsen hat mit dem Landesapothekerverband Niedersachsen e. V. einen Vertrag über die Versorgung mit Hilfsmitteln, Verbandstoffen sowie Sonden- und Trinknahrung bei enteraler Ernährung abgeschlossen:

Vertrag über die Versorgung mit Hilfsmitteln, Verbandstoffen sowie Sonden- und Trinknahrung bei enteraler Ernährung
Vertrag gemäß § 127 Abs. 2 SGB V über die Versorgung der Versicherten mit Hilfsmitteln, Verbandstoffen sowie Sonden- und Trinknahrung bei enteraler Ernährung, in Kraft ab 01.07.15

Für den Beitritt zum Vertrag über die Versorgung der Versicherten mit Hilfsmitteln, Verbandstoffen sowie Sonden- und Trinknahrung bei enteraler Ernährung verwenden Sie bitte folgende Beitrittserklärung und senden diese an:

AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen
Gesundheitsmanagement ambulant
Unternehmensbereich Hilfsmittel
Postfach 15 10
28849 Syke

Beitrittserklärung

 

Hilfstaxe

Insbesondere Krebsmedikamente wie zum Beispiel Zytostatika werden in der Apotheke häufig patientenindividuell zubereitet: Apotheker stellen unter anderem sterile Infusions- oder Injektionslösungen her und liefern diese an die Ärzte. Kassen und Apotheker haben den gesetzlichen Auftrag, sich auf Preise und Vergütungsdetails für solche Zubereitungen zu einigen.

In der sogenannten "Hilfstaxe", einer Vereinbarung zwischen dem Deutschen Apothekerverband (DAV) und dem GKV-Spitzenverband, haben beide Parteien Preise und Abschläge sowie Näheres zur Abrechnung und zur Vergütungshöhe festgelegt.

Den vollständigen Vertrag über die Preisbildung für Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen (§§ 4 und 5 der Arzneimittelpreisverordnung) finden Sie auf der Internetseite des GKV-Spitzenverbandes.


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