Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG)

  • Das Institut

    Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) hat seine Arbeit Anfang 2016 aufgenommen. Grundlage ist der Paragraf 137a SGB V , nach dem das IQTIG ein "Qualitätssicherungs-Dienstleister" des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) ist. Trägerin des Instituts ist eine Stiftung privaten Rechts, die der GBA gegründet hat. Leiter des Instituts ist Dr.
    Christof Veit. Etwa 110 Mitarbeiter sollen für das Institut arbeiten. Das Institut arbeitet fachlich und wissenschaftlich unabhängig. Arbeitsaufträge und Inhalte des IQTiG legt der GBA fest. Zentrale Aufgabe des Instituts ist es, die Versorgungsqualität möglichst sektorenübergreifend zu messen und verständlich darzustellen.

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  • Gesetzliche Qualitätssicherung

    Das IQTIG entwickelt Instrumente, um die Qualität in der ambulanten und stationären Versorgung messbar und vergleichbar zu machen. So erarbeitet das Institut Indikatoren zur Qualitätssicherung, die sowohl für einzelne Einrichtungen als auch über die Sektorengrenzen hinweg gelten. Sie sollen als Grundlage für die Entscheidungen des GBA dienen. Das IQTIG entwickelt darüber hinaus neben vielem anderem auch Kriterien zur Bewertung von Zertifikaten und Qualitätssiegeln.

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  • Qualitätsindikatoren für die Krankenhausplanung

    Mit den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren erhalten die Länder Empfehlungen für ihre qualitätsorientierte Krankenhausplanung. Die Indikatoren sollen Gefährdungspotenziale für Patienten messbar abbilden und Länder dabei unterstützen die Versorgungsqualität einzelner Kliniken oder Fachabteilungen bewerten zu können. Das IQTIG wählt die Indikatoren aus bereits bestehenden Versorgungsmerkmalen der externen Qualitätssicherung. Dabei geht es um solche Indikatoren, die sich für qualitätsorientierte Entscheidungen in der Krankenhausplanung eignen.

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