Radiochirurgische Therapie mit CyberKnife zur Versorgung von ausgewählten Tumorerkrankungen

Die CyberKnife-Behandlung stellt eine moderne Technologie für eine radiochirurgische Therapie für Patienten dar, die an bestimmten gut- oder bösartigen Tumoren, Gefäßmissbildungen oder funktionellen Störungen leiden. Das Zusammenwirken digital-bildgeführter Robotertechnologie ermöglicht mit einem Hochpräzisionsbestrahlungsgerät eine punktgenaue Fokussierung der therapeutischen Strahlen auf den Tumor, selbst bei Bewegung des Patienten.

Die AOK Nordost hat mit dem Saphir Radiochirurgiezentrum Norddeutschland GmbH einen Vierjahresvertrag zur CyberKnife-Behandlung von AOK-Versicherten in Mecklenburg-Vorpommern geschlossen. Behandlungsort ist das CyberKnife-Zentrum in Güstrow. Dieser Vertrag gilt seit dem 15. August 2019. Im Folgenden finden Sie die Vergabebekanntmachung sowie weitere Hintergründe.

Vergabebekanntmachung: CyberKnife-Behandlung der AOK Nordost in Mecklenburg-Vorpommern

1. Name und Anschrift des Auftraggebers und dessen Beschaffungsstelle:

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Versorgungsmanagement – Programm und Verträge
14456 Potsdam

2. Name des beauftragten Unternehmens:

Saphir Radiochirurgiezentrum Norddeutschland GmbH

3. Verfahrensart:

Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb im Sinne § 8 IV Nr. 10 UVgO

4. Art und Umfang der Leistung:

Gesundheitsdienstleistung einer radiochirurgischen Therapie mit CyberKnife zur Versorgung von ausgewählten Tumorerkrankungen

5. Zeitraum der Leistungserbringung:

15.08.2019 – 14.08.2023

Ziele des Vertrages:

  • Erbringung der Leistungen ausschließlich im ambulanten Bereich
  • Verringerung der Anzahl von Therapieeinheiten im Gegensatz zur Chemo- oder konventionellen Strahlentherapie
  • Vermeidung von Wartezeiten 
  • Verbesserung der Lebensqualität der Versicherten durch Verringerung des Risikos von Nebenwirkungen

Vorteile für Versicherte:

  • Keine Operation
  • Keine Schmerzen
  • Keine Narkose
  • Kurze Behandlungsdauer
  • Organ- und Funktionserhalt
  • Kein Kopfrahmen
  • Keine Fixierung
  • Keine langwierige Behandlungszeit
  • Keine Alltagseinschränkungen
  • Kein Krankenhausaufenthalt
  • Keine Rehabilitation

Die Teilnahme der Versicherten ist freiwillig.

Nach einem detaillierten Aufklärungsgespräch durch das Zentrum zu den Möglichkeiten, Chancen und Risiken einer radiochirurgischen Behandlung und den einzelnen Behandlungsschritten sowie der Bestätigung der Einschlusskriterien durch ein unabhängiges interdisziplinäres Tumorboard erfolgt die Einschreibung. Dabei unterschreibt der Versicherte vor Ort eine Teilnahme- und Einwilligungserklärung.