Landesbasisfallwerte

Der Landesbasisfallwert ist ein landesweit einheitlicher Preis für Klinikleistungen – mit Ausnahme der pflegerischen Leistungen auf bettenführenden Stationen. Er wird jedes Jahr von den Landesverbänden der Krankenkassen und den Landeskrankenhausgesellschaften verhandelt.

Die Landesbasisfallwerte 2020 sind im Vergleich zum Jahr 2019 um durchschnittlich 3,39 Prozent gestiegen. Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie werden jedoch die Leistungsmengen und die DRG-Erlöse der Krankenhäuser zurückgehen. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen versucht die Bundesregierung, den finanziellen Folgen für die Kliniken entgegenzuwirken (COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz).

Mit Jahresbeginn 2020 werden außerdem die Pflegepersonalkosten für die unmittelbare Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen durch ein krankenhausindividuelles Pflegebudget finanziert. Infolgedessen wurde das Case-Mix-Volumen 2020 im Durchschnitt aller Bundesländer gegenüber 2019 um rund 21 Prozent abgesenkt. Der Landesbasisfallwert ist für die Finanzierung von Pflegeleistungen nicht mehr relevant.

Mehr Informationen zum Pflegebudget
 

Landesbasisfallwerte 2020
Stand: 14.04.20

  • Landesbasisfallwerte der Vorjahre

    Die Landesbasisfallwerte 2006 bis 2019 sind im Archiv zu finden.

Hintergrund: Was sind Landesbasisfallwerte?

Seit 2010 gelten in einem Bundesland einheitliche Preise für stationäre Leistungen, die sogenannten Landesbasisfallwerte (LBFW). Die Höhe des LBFW verhandeln die Landesverbände der Krankenkassen und die Landeskrankenhausgesellschaften jedes Jahr auf Grundlage des jeweiligen Bundesbasisfallwertes.