Anspruch auf stationäre Rehabilitation ausgeweitet

(27.03.20) Ab sofort entfällt für pflegende Angehörige, die eine Rehabilitation benötigen, das Prinzip einer gestuften Versorgung „ambulant vor stationär“. Der vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschossene Beschluss ist jetzt in Kraft getreten. In diesem Beschluss wurde die Rehabilitations-Richtlinie an das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz angepasst.

Laut der Anpassung der Rehabilitations-Richtlinie besteht nun auch ein Anspruch auf eine stationäre Rehabilitation, wenn ambulante Leistungen aus medizinischer Sicht ausreichend wären. Gleichzeitig kann auch der Pflegebedürftige für den Zeitraum der Rehabilitation in der Rehabilitationseinrichtung versorgt werden.

„Damit nehmen wir in der G-BA-Richtlinie die sehr begrüßenswerte Zielsetzung des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes auf, die häufig belastende Situation für pflegende Angehörige zu erleichtern“, sagte Monika Lelgemann, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Veranlasste Leistungen in einer Pressemeldung.

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