Datenaustausch

Verpflichtung zum Datenträgeraustausch (DTA)

Die AOK Hessen hat den Datenträgeraustausch verpflichtend eingeführt.

Weitergehende Informationen

FAQ-Liste Datenträgeraustausch

Abrechnungsinfo konventionelle Mietwagen

Abrechnungsinfo Taxen

Abrechnungsinfo behindertengerechte Fahrzeuge

Abrechnungsinfo Rettungsdienst

Allgemeine Informationen zum Datenträgeraustausch

Die bestehenden Geschäftsabläufe zwischen den Vertragspartnern der gesetzlichen Krankenversicherung setzen sich allgemein aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Kommunikationsbeziehungen zusammen. Diese Kommunikationsbeziehungen mit gleichartigen Abläufen sollen nach einheitlichen Grundsätzen ausgerichtet werden. Für die Vertragspartner bedeutet die Standardisierung ein einheitliches Abrechnungsverfahren mit allen Kassenarten.

Richtlinien
Richtlinien der Spitzenverbände der Krankenkassen nach § 302 Abs. 2 SGB V über Form und Inhalt des Abrechnungsverfahrens mit "Sonstigen Leistungserbringern" vom 09.05.1996 in der geänderten Fassung vom 20.11.2006

Bis auf wenige Ausnahmen werden zurzeit die Abrechnungsverfahren ausschließlich auf der Grundlage von manuell oder maschinell erstellten Papierunterlagen abgewickelt. Dies bedeutet aber, dass zum Beispiel maschinell erstellte Unterlagen ausgedruckt und beim Empfänger erneut für die maschinelle Verarbeitung erfasst werden müssen. Hier ist zu erkennen, dass ein papierloser Datenaustausch erhebliche Rationalisierungsmöglichkeiten im Sinne von Wirtschaftlichkeitsvorteilen beinhaltet. Für die Beschreibung der Rahmenbedingungen des Datenaustausches wurde neben den Richtlinien eine technische Anlage erstellt.

Technische Anlagen

Die jeweils aktuellen Fassungen der technischen Anlagen und mehr Informationen zum Datenträgeraustausch finden Sie auf der Website
www.gkv-datenaustausch.de.

Diese technische Anlage beschreibt die für den digitalisierten Datenaustausch notwendigen organisatorischen und technischen Sachverhalte, die zur Erfüllung der vertraglichen Vereinbarungen erforderlich sind. Für die Übermittlung der digitalisierten Daten sind in der technischen Anlage bestimmte Austauschformate und Strukturen vorgesehen. Die aus objektorientierter Sicht beschriebenen Funktionalitäten/Geschäftsvorfälle sind in einer Hersteller- und hardwareunabhängigen Struktur, dem EDIFACT-Format dargestellt.

Für die Übermittlung der digitalisierten Daten sind in der technischen Anlage bestimmte Austauschformate und Strukturen vorgesehen. Die aus objektorientierter Sicht beschriebenen Funktionalitäten/Geschäftsvorfälle sind in einer Hersteller- und hardwareunabhängigen Struktur, dem EDIFACT-Format dargestellt. Dem Datenaustauschverfahren im Produktionsbetrieb geht ein vereinbartes Testverfahren voraus. Ziel dieses Testverfahrens ist die gegenseitige Bestätigung der Kommunikationspartner, dass die Verarbeitung der gelieferten Informationen erfolgreich durchgeführt wurde.

Kommunikationspartner im Rahmen des Datenaustausches sind die "Sonstigen Leistungserbringer" und die gesetzlichen Krankenkassen. Da es sich um eine reine technische Kommunikation handelt, findet die Informationsübermittlung zwischen entsprechenden Einrichtungen der Beteiligten statt. Die AOK bedient sich der eigenen Rechenzentren, die im Rahmen des Datenaustausches als Datenannahmestellen fungieren. Für jedes Bundesland ist eine solche Annahmestelle eingerichtet.

Wenn es um die Übermittlung und Verarbeitung von Informationen geht, spielen Sicherheitsaspekte eine entscheidende Rolle. Hochsensible Daten verlangen Sicherheitskonzepte, die die Vertraulichkeit der Daten absolut gewährleisten. In der technischen Anlage ist die Vereinbarung einer Verschlüsselung der Daten für den Transportweg vorgesehen. Es handelt sich dabei um die Kombination der DES/RSA-Verschlüsselung, ein Verfahren, das nach dem heutigen Stand der Technik den höchstmöglichen Sicherheitsstandard garantiert.