Versorgung mit Hebammenhilfe

Der GKV-Spitzenverband (GKV-SV) und die Hebammenverbände schließen Verträge über die Versorgung mit Hebammenhilfe (nach Paragraf 134a SGB V). Diese beinhalten mehrere Anlagen, beispielsweise über die Anforderungen an die Qualitätssicherung oder über die Höhe der Vergütung und die Einzelheiten der Vergütungsabrechnung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Für die Regelungen zu den Betriebskostenpauschalen bei ambulanten Geburten (Geburtshaus) hat der GKV-SV gemeinsam mit den maßgeblichen Verbänden der Hebammen einen Ergänzungsvertrag vereinbart.

Aktuell haben sich die Vertragspartner über redaktionelle Änderungsnotwendigkeiten in einigen Vertragsanlagen verständigt. Die Vereinbarung ist am 15. Juli 2018 in Kraft getreten.

Zur besseren Lesbarkeit wurden die einzelnen Änderungen in die jeweiligen Vertragsanlagen eingearbeitet. Für die betroffenen Anlagen gibt es jeweils eine Lesefassung.

Vereinbarung zur Änderung von Vertragsanlagen
Gültig ab 15.07.18

Verständigung vor der Bundesschiedsstelle

Am 5. September 2017 haben sich der GKV-SV und die Hebammenverbände vor der Bundesschiedsstelle auf Änderungen in den Anlagen verständigt. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Punkte:

  • Rückwirkend zum 15. Juli 2017 steigen die Honorare der freiberuflichen Hebammen um 17 Prozent.
  • Außerdem soll die klinische Geburtenbetreuung durch freiberufliche Beleghebammen eine persönlichere Betreuung ermöglichen.

  • Zusätzlich zur Honorarerhöhung sind für die freiberuflichen Hebammen auch neue Leistungen hinzukommen. So können sie beispielsweise ein drittes Vorgespräch in der Schwangerschaft und die Einzelunterweisung zur Geburtsvorbereitung (bisher nur Finanzierung von Gruppenkursen) mit den Kassen abrechnen.

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