Mammografie-Screening wird wieder aufgenommen

(29.04.20) Ab dem 4. Mai werden wieder Einladungen für das Mammografie-Screening versendet. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte am 25. März beschlossen, die Untersuchungen zur Brustkrebs-Früherkennung auszusetzen. Diese Aussetzung hat der G-BA nicht verlängert. Das hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mitgeteilt.

Demnach können die Screening-Einheiten nun wieder ihren regulären Betrieb aufnehmen und Mammografie-Aufnahmen unter Einhaltung der Infektionsschutzregeln erstellen. Auch ausgefallene Früherkennungsuntersuchungen können dann nachgeholt werden.

Ob die eingeladenen Frauen in der jeweiligen Region untersucht werden können, hängt nach Angaben der KBV auch von lokalen Entscheidungen, beispielsweise der örtlichen Gesundheitsämter, ab.

Aussetzung der Mammografie-Untersuchungen endet am 30. April

Der Gemeinsame Bundesausschuss hatte wegen der Coronavirus-Pandemie am 25. März beschlossen, das Einladungswesen zum Mammographie-Screening befristet bis zum 30. April auszusetzen.

Der G-BA geht davon aus, dass in den Screening-Einheiten mittels angemessener Maßnahmen und Schutzausrüstung Bedingungen geschaffen werden konnten, die eine Wiederaufnahme des Einladungswesens verantwortbar machen.

Weiterführende Informationen: