Gesetz zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz)

Mit dem Versorgungsstärkungsgesetz hat der Gesetzgeber das Wahlrecht der Versicherten bei Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen gestärkt. Versicherte können die Rehabilitationseinrichtung jetzt aussuchen, wenn sie die dafür entstehenden Mehrkosten selbst tragen. Vorher galt diese Regelung nur für zertifizierte Einrichtungen, die keinen Versorgungsvertrag mit den Krankenkassen abgeschlossen haben. Unverändert gilt das bereits bestehende Wunsch- und Wahlrecht des Versicherten, das durch das neue Gesetz nochmals bestätigt wird.

Das Versorgungsstärkungsgesetz gewährt Versicherten Anspruch auf ein Entlassmanagement nach einer stationären Rehabilitation. Damit soll eine lückenlose Anschlussbehandlung sichergestellt werden.

Weiterhin stellt das Gesetz klar, dass mobile Rehabilitationsleistungen durch wohnortnahe Einrichtungen im gewohnten Wohnumfeld des Versicherten eine Form der ambulanten Rehabilitation sind. 

Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz im Bundesgesetzblatt

Beschlussempfehlung und Bericht zum GKV-Versorgungsstärkungsgesetz
Stand: 10.06.15