Hygieneförderprogramm

Krankenhäuser können das Hygieneförderprogramm dazu nutzen, notwendiges Hygienepersonal einzustellen sowie Ärzte und Pflegekräfte auf dem Gebiet der Krankenhaushygiene weiterzubilden. Das wurde mit dem "Gesetz zur Beseitigung sozialer Überforderung bei Beitragsschulden in der Krankenversicherung" beschlossen.

Gefördert werden jedoch nur Maßnahmen, die in Bezug auf Qualifikation und Bedarf der Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) entsprechen. Krankenkassen stellen dafür 350 Millionen Euro zur Verfügung. Das Programm ist bis zum Jahr 2016 befristet.

Die bis 2016 in einem Bundesland abgerechneten Fördermittel für das neu eingestellte und aufgestockte Hygienepersonal gehen ab dem Jahr 2017 erhöhend in den Landesbasisfallwert ein und stehen damit dauerhaft den Krankenhäusern zur Verfügung.

Die Kosten für die bis zum Jahr 2016 begonnenen Facharztweiterbildungen werden bis einschließlich 2020 finanziert.

Personelle und organisatorische Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen
Empfehlung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention, Stand: 20.08.09

zurück zu Budgetverhandlungen