U-Untersuchungen: Untersuchungszeiträume ab U6 ausgesetzt

(02.04.20) Die festen Zeiträume für einige Kinder-Früherkennungsuntersuchungen werden ausgesetzt. Das gilt für die U6, U7, U7a, U8 und U9. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung geeinigt. Nicht betroffen von der Änderung sind die frühen U-Untersuchungen (U2 bis U5). Hier scheint ein Verschieben medizinisch nicht sinnvoll, da diese ein relativ enges Zeitfenster von wenigen Tagen und Wochen haben. Die jetzt beschlossene Regelung greift vom 25. März 2020 bis Ende September 2020.

Sollte allerdings die Früherkennung im Einzelfall erforderlich sein, um die Entwicklung des Kleinkindes nicht zu gefährden, kann sie nach wie vor vom Vertragsarzt vorgenommen und abgerechnet werden.

Ziel dieser Änderung ist es, nicht unbedingt notwendige Patientenkontakte in den Praxen zu vermeiden. Dadurch sollen die Praxen entlastet und eine zusätzliche Ausbreitung des COVID-19-Virus über die Wartezimmer der Arztpraxen verhindert werden.

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