Einrichtungsinternes Qualitätsmanagement

Zur Einführung eines Qualitätsmanagements (QM) sind verpflichtet:

Qualitätsmanagement umfasst alle Tätigkeiten, die dazu beitragen, die Qualität der Versorgung zu gewährleisten und kontinuierlich zu verbessern. Die Verantwortung dafür trägt die Unternehmensleitung. Sie muss darüber hinaus aktiv für die konsequente Umsetzung der Maßnahmen auf allen Hierarchieebenen sorgen.

Stationäre Rehabilitationseinrichtungen

Alle stationären Rehabilitationseinrichtungen sind verpflichtet, an einem Qualitätsmanagement-Verfahren teilzunehmen, das von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation anerkannt worden ist. Die Rehabilitationsträger haben in einer Vereinbarung nach § 20 Abs. 2a SGB IX grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement für stationäre Rehabilitationseinrichtungen festgelegt. Ferner wurde ein einheitliches, unabhängiges Zertifizierungsverfahren vereinbart, mit dem die Einrichtungen die erfolgreiche Umsetzung des Qualitätsmanagements regelmäßig innerhalb von jeweils drei Jahren nachweisen (Re-Zertifizierung).

Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement
Stand: 30.04.15

Glossar für ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement für stationäre Rehabilitationseinrichtungen
Stand: 04.06.09

In einer bei der BAR eingerichteten Arbeitsgruppe "Zertifizierung nach § 20 Abs. 2a SGB IX" prüfen die Rehabilitationsträger die Übereinstimmung interner QM-Verfahren mit den grundsätzlichen Anforderungen der Vereinbarung und entscheiden über deren Anerkennung.

Liste der auf Ebene der BAR anerkannten QM-Verfahren und ihre herausgebenden Stellen

Ambulante Rehabilitationseinrichtungen und stationäre Vorsorgeeinrichtungen

Ambulante Rehabilitationseinrichtungen und stationäre Vorsorgeeinrichtungen sind nach § 137d Abs. 1, 2 und 4 SGB V und nach der entsprechenden Vereinbarung vom 1. Juni 2008 zu einrichtungsinternem Qualitätsmanagement verpflichtet. In der Vereinbarung ist festgelegt, dass die Einrichtungen ihr einrichtungsinternes QM selbstständig bewerten können (Verpflichtung zur Selbstbewertung alle drei Jahre), soweit sie keine Zertifizierung durch eine der anerkannten Stellen für stationäre Rehabilitationseinrichtungen nachweisen.

Vereinbarung zur externen Qualitätssicherung und zum einrichtungsinternen Qualitätsmanagement
Stand: Oktober 1999

Ambulante Vorsorgeeinrichtungen in anerkannten Kurorten

Für Einrichtungen, die ambulante Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten erbringen, hat der GKV-Spitzenverband mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den maßgeblichen Bundesverbänden der Leistungserbringer grundsätzliche Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement vereinbart.

Vereinbarung nach § 137d Abs. 3 SGB V zu den grundsätzlichen Anforderungen an ein (einrichtungs-)internes Qualitätsmanagement für die Erbringung von ambulanten Vorsorgeleistungen nach § 23 Abs. 2 SGB V,
in Kraft seit: 01.09.10

Anlage 1

Anlage 2
Anforderungen an ein Qualitätsmanagement-Verfahren und ein Zertifizierungsverfahren nach § 4 Abs. 3

Anlage 3
Checkliste Selbstbewertung nach § 4 Abs. 2