Verträge und Preisvereinbarungen

Die AOK Bayern - Die Gesundheitskasse schließt in der Regel mit den maßgeblichen Berufsverbänden der Hilfsmittelanbieter Verträge gemäß § 127 Abs. 2 SGB V. Mit der in den Verträgen vereinbarten Versorgungsqualität soll für die Versicherten der AOK Bayern eine bedarfsgerechte, ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Versorgung mit Hilfsmitteln erfolgen sowie die Vorbeugung und die Vermeidung von Komplikationen, die Integration der Betroffenen in die Gesellschaft und die Zufriedenheit (Lebensqualität) erreicht werden. Zur Erreichung dieser Zielstellung wurden unter anderem Anforderungen bezüglich des eingesetzten Personals, der durchzuführenden Beratung und der einzusetzenden Hilfsmittel definiert.

Darüber hinaus gibt es Verträge für Pflegehilfsmittel, die durch den GKV-Spitzenverband geschlossen wurden, die für alle Pflegekassen gelten.

Zur Versorgung der Versicherten der AOK Bayern sind für folgende Bereiche Verträge geschlossen. Diesen Verträgen können Leistungserbringer zu gleichen Bedingungen beitreten.

Hat die AOK Bayern für die Versorgung ihrer Versicherten mit Hilfsmitteln keine Verträge nach § 127 Abs. 1 oder 2 SGB V geschlossen, erfolgt die Versorgung der Versicherten durch einen Vertrag für den konkreten Einzelfall gemäß § 127 Abs. 3 SGB V. Um ihrem gesetzlichen Auftrag nachzukommen und die Abrechnung der Leistungserbringer zu ermöglichen, verwendet die AOK Bayern Rahmenbedingungen. Die nachstehenden Rahmenbedingungen entsprechen den ansonsten bei Hilfsmittelverträgen nach § 127 Abs. 2 SGB V vereinbarten allgemeinen Vertragsbedingungen.

Rahmenbedingungen